Das ist doch irre! Oder irre ich mich?

Es gibt Dinge im Leben, die scheinen im ersten Moment so unwahrscheinlich, dass man sie zunächst gar nicht glauben mag. Mir ist bei der Recherche für diesen Beitrag aufgefallen, dass ich in drei Jahren sage und schreibe bereits 20 Jahre lang eine so genannte Listenhund-Halterin bin. Ich kann das gar nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht und im selben Moment ist es einfach so unfassbar, dass es nach dieser langen Zeit immer noch Leute gibt, die immer noch das Märchen vom bösen Kampfhund glauben.

Wie oft habe ich mir in den ganzen Jahren vor der Dummheit einiger Mitmenschen am liebsten an den Kopf gefasst. Wie oft habe ich am Verstand mancher Menschen gezweifelt.

Liebe Leute, mal ganz ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, dass sich eine durchschnittliche Familie, junge oder alte Menschen einen nachweislich gefährlichen Hund ins Haus holen würden? Ihr müsst doch langsam mal realisieren, dass es sinnvoll sein kann sich selbst seine eigene persönliche Meinung zu bilden und nicht immer nur eine  vorgekaute Meinung nachzuplappern.

Und ja, es gibt gefährliche Hunde, die wir als Durchschnittsbürger jedoch nie zu sehen bekommen.

Sie werden dort, wo es wenige mitbekommen zu dem gemacht was sie dann letztendlich sind. Wenn sie dann ausgedient haben, werden sie entsorgt. So einfach wird das gehandhabt. Diese Hunde, sind jedoch nicht von Geburt an böse. Sie werden so, weil das andere Ende der Leine, nämlich dieses Klientel, dafür sorgt, indem sie die Hunde dementsprechend behandeln und bereits bei der Zucht selektieren. Die Hunde werden dazu fürchterlich misshandelt und trainiert tagein tagaus bis sie nicht mehr können außer den Weg nach vorne zu gehen. Das Schlimme daran ist, auch diese Hunde wollen ihrem Menschen gefallen und tun dann alles für diesen, auch zu sterben. Eben weil sie ihrem Menschen so ergeben sind.

Für viele Menschen sind sie einfach nur die Listenhunde. Schublade auf. Schublade zu. Fertig.

Meinen ersten Staffordshire Terrier Mischling habe ich im Jahr 2001 adoptiert als gerade die Hundeverordnungen der einzelnen Bundesländer ins Leben gerufen worden. Er hieß Francis, war sehr muskulös und wog knapp 40kg. Ich fand ihn im Tierheim sofort sympathisch und die Rasse war für mich von Anfang an Nebensache. Er hatte sein Zuhause verloren, weil sein Besitzer drogenabhängig war und somit als unzuverlässig galt. Francis wurde mein Ein und Alles. Er war ein sehr ausgeglichener Hund.

Mit Leroy zog im Jahr 2013 nicht nur rein äußerlich gesehen ein anderer Hund ein, auch vom Charakter her ist er gänzlich anders. Leroy ist eine kleine sensible Elfe.

In den ganzen Jahren gab es nie einen Tag an dem ich es bereut habe einen Listenhund adoptiert zu haben.

Ganz egal, ob ich nun an Vergangenes mit Francis denke oder an Aktuelles mit Leroy. Es gibt aber eine bestimmte Sorte von Menschen, die ich nie verstehen werde und es sind Situationen, die ich bis zum heutigen Tag nicht nachvollziehen kann. Es sind Menschen, die Hunde wie meinen Leroy aufgrund seines Aussehens in eine Schublade stecken. Dabei kann Leroy sich so nett und freundlich geben wie er will. Es gibt Leute, die sind so voller VOR-URTEILE, dass sie diese Freundlichkeit nicht sehen wollen. Ich hatte die Situation erst letztens. Da hat sich jemand geweigert wegen Leroys Rassezugehörigkeit in unseren Empfangsbereich unserer Firma einzutreten.

So traurig das bereits ist. Es geht ja immer noch krasser! Es bleibt nicht bloß beim Schubladendenken. Oftmals sind es genau diese Personen, die derart manipuliert sind, dass sie Angst haben vor den so genannten Kampfhunden und es gleichzeitig lustig finden, wenn ein nach Hundegesetz nicht gefährlicher Rassehund sie knurrt und anbellt. Das habe ich selber schon erlebt. Diese Menschen lachen herzhaft und sie ignorieren sogar das Verhalten dieses Hundes. Und an dieser Stelle frage ich mich. Was läuft hier falsch? Kann man allen Ernstes denken, dass ein Hund, weil er einer anderen Rasse zugehört potentiell nicht gefährlich ist? Ich meine, ein Hund, der so reagiert benötigt Hilfe und vor allem die Unterstützung seines Besitzers.

Ohne jetzt verallgemeinern zu wollen, doch in der Vielzahl sind das Hunde, die schlicht und einfach mit der Situation überfordert sind und an dessen Stelle der Besitzer vorher aktiv werden sollte, damit der Hund sich nicht verantwortlich fühlt und nach vorne geht.

Das ist doch irre! Die in der Mehrzahl sehr gut erzogenen Listenhunde werden vorverurteilt und über andere „nicht unter das Gesetz fallende Hunde“, die sich nicht neutral verhalten, knurren oder bellen, wird gelacht.

Liebe Leute, die auch uns Hundehalter von Listenhunden vorverurteilen in dem ihr so über unsere Hunde redet, denkt mal über folgendes nach: Wir haben ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt, einen Sachkundenachweis abgelegt, mit unserem Hund einen mehrstündigen Wesenstest absolviert, und ihr meint, wir hätten keine Vorzeigehunde!

Eines ist mir auch noch einmal wichtig klar zu stellen. Ich rede nun nicht von nachvollziehbarer Angst. Wenn Menschen schon einmal von einem Hund gebissen wurden. Ich muss an dieser Stelle sogar ganz deutlich sagen, dass in der Vielzahl genau diese Menschen sich einfacher therapieren lassen als solche, die total verbohrt sind.

Wie muss ein Mensch gestrickt sein, um so dummes Zeug zu glauben, dass ganze Hunderassen bösartig und unberechenbar sind? Hat das mit Engstirnigkeit zu tun oder ist Dummheit?

Eines kann man getrost sagen. So manche Gemeinde verdient ganz ordentlich an diesen Hunderassen und wenn sie am Märchen vom bösen Kampfhund festhält…

Was habt ihr denn schon so erlebt? Erzählt uns doch davon.

Osterwichteln: Wunschzettel der Hunde

Die liebe Heidi hat uns wieder ein tolles Titelbild zur Verfügung gestellt.

Die genauen Informationen zu dieser Aktion findet ihr hier.

Paul ist ein Neuzugang der Pitzifamilie und wünscht sich als Allergiker Pferdefleisch ohne Zusätze, getrocknete Pferdelunge, Pferdemägen, Pferdesehnen oder Chewies Pferdefleischstreifen.


 

Ich wünsche mir ein Stofftier für Hunde, ein Kong Safestix, Dörrfleisch oder Ochsenziemer, sagt Bailey.

Ich hätte gerne ein dickes Spieltau, Schweineohren oder Schweineohrmuscheln, meint Bolek.

 

Darf ich mir auch etwas wünschen, fragt Bömmel. Ein großer Kong Safestix wäre toll oder ein Stofftier für Hunde. Entenstreifen von Rinti, Dörrfleisch, Hühnerbrust von Rinti oder Nassfutter Rinti Sensibel.

 


Ich freue mich über einen Wubba Kong, Ochsenziemer oder Kaninchenstreifen von Rinti, sagte Eumel.

 

 

Ich hätte gerne ein kleines Stofftier für Hunde, Lammpansen oder Lammlunge, meint Fibi.

 

 

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Ich wünsche mir ein Stofftier für Hunde, Ochsenziemer, Ohrmuscheln, Straußenfleisch oder Nassfutter Wilderness von Rinti, hat uns Mogli verraten.

 

 

 

Wuff, und ich hätte gerne ein Kuscheltier für Hunde, Kaninchenohren, Lammpansen, Lammlunge oder Nassfutter Wilderness von Real Nature sagt Peterle.

 

 

Mjam, ich hätte gerne Straußensehnen, Dörrfleisch, Hirschpansen oder Pferdelunge, schmatzt uns Ratze ins Ohr.

 


Ein großer gefüllter Büffelhautknochen, Kaninchenohren oder Entenstreifen von Rinti sind meine Wünsche – neben einem „für immer Zuhause“, flüstert uns Schimanski zu.

 

 

Hey Leute, ich wünsche mir einen Ball von Kong, Kaninchenohren oder Lammlunge, sagt Stina.

 

Ich freue mich über einen mittelgroßen Kong, Entenstreifen von Rinti, Schweinenasen oder Dokas Hundesnacks Hühnerbrust mit Süßkartoffel, Ananas, Karotte oder Apfel, meint Teddy.

 

 

Mit einem Ball von Kong, Pferdelunge, Dörrfleisch oder Hirschpansen kannst du mir eine Freude bereiten, sagt Watzel.

 

 

Ich hätte so gerne getrocknetes Fleisch von Pferd oder Huhn, kaufestes Spielzeug / Kong oder Nassfutter vom Pferd ohne Getreide, sagt Ron.

 

Ich wünsche mir zum üben Trainingsleckerlies, Rinderohren, einen Wubba Kong
oder auch festes Spielzeug, sagt Neuzugang Joschi.

Osterwichteln für die Hunde vom TS Pitbull, Stafford & Co e.V.

Liebe Hundekumpels, Frauchen und Herrchen, sowie alle, die es lieben, anderen eine Freude zu bereiten. Unser Weihnachtswichteln war ein voller Erfolg und daher möchten wir Pitbull, Stafford und Co e.V. auch zu Ostern unterstützen mit geschenkten Leckerchen und Spielzeug. Mag der Eine oder Andere von euch vielleicht denken, dass es übertrieben ist nun auch schon zu Ostern zu wichteln, aber es ist nun mal Realität, dass viele der Hunde, die Weihnachten bewichtelt wurden, noch immer sehnsüchtig auf ihre eigene Familie warten und Essen sowie Spielzeug wird auch ständig benötigt. Wir wollen daher die noch unvermittelten Pitzikinder in unsere kleine Wichtelrunde aufnehmen und natürlich darf auch sonst jeder mitmachen, der gerne wichtelt.

Weiß jemand von euch nicht was Wichteln ist? Wichteln ist ein meist vorweihnachtlicher Brauch. Dabei wird durch zufällige Auswahl für jeden Teilnehmer ein anderer Teilnehmer bestimmt, von dem er dann beschenkt wird.

Zu den Formalitäten:
Damit möglichst viele mitmachen, haben wir uns für zwei Optionen entschieden:

a) Ihr könnt euch für folgende Option entscheiden, bei der euch lediglich das zu beschenkende Pitzikind und sein Wunschzettel zugelost wird. Entscheidet ihr euch für diese Version, benötigen wir keine weiteren Daten von euch. Dann erhaltet ihr von uns am 07.04.2017 den Hund genannt, den ihr bewichtelt. Logischerweise erhaltet ihr dann selbst kein Geschenk. Eure Adresse und weitere Angaben benötigen wir dann nicht von euch.

b) Ihr entscheidet euch für die zweite Version des Wichtelns und das funktioniert so: Ihr sendet uns alle Daten von euch und ihr erhaltet nicht nur den Wunschzettel eines euch zugelosten Pitzikindes, sondern ihr nehmt zusätzlich selbst am Wichteln teil. Euch wird unter den Teilnehmern ein Wichtelpartner zugelost, den ihr beschenkt und der euch beschenkt. In unserer Email am 07.04.2017 nennen wir euch dann die Wünsche eures Wichtelpartners (Hund und Halter). Das andere Geschenk versendet ihr dann zum festgelegten Datum an den Verein Pit Staff in Köln.

Die Informationen, die wir von euch benötigen sind dann folgende:

  • Euren Namen und den Namen eures Hundes
  • wenn ihr mögt Eure Facebook-Seite
  • Adresse & Land (bitte die Information, ob ihr auch außerhalb Deutschland versendet)
  • Dinge, die ihr mögt (2- als auch 4-Beiner)
  • Dinge, die ihr nicht mögt/vertragt, mögliche Allergien (auch für beide)
  • Rasse oder Mix des Hundes (= Größe/Gewicht)

Wichtige Zusatzinformationen:

  • Ausschließlich euer Wichtelpartner erhält eure Adresse
  • Der Preis des Geschenkes sollte etwa 10€ betragen
  • Eure verbindliche Anmeldung sendet ihr bitte an leroyundmelody@web.de oder via Facebook Mail auf der leroyundmelody Seite
  • Beginn Anmeldung 17.03.2017 – Ende Anmeldung 04.04.2017
  • Bekanntgabe der Wichtelpartner 07.04.2017
  • Versand der Geschenke zwischen 10. und 11.04.2017
  • Bitte seid so fair und nehmt nur teil, wenn ihr in diesem Zeitraum auch teilnehmen könnt und Zeit dazu habt.

Wir bedanken uns vorab bei allen Teilnehmern und freuen uns schon riesig auf das Wichteln.
Eure Leroy und Melody

Liebster-Award: leroyundmelody.de sind dabei!

Ein wenig irritiert hat Frauchen schon geschaut als unsere Seite von Sandra vom Blog runners-dog wie aus dem Nichts heraus für den Liebster-Award nominiert wurde. Aber ich glaube das lag daran, dass sie zum Einen nicht damit gerechnet hatte und zum Anderen als Bloggerneuling noch nichts von diesem Award gehört hatte. Wer von euch Frauchen schon kennt, der weiß, die fackelt nicht lange und liest sich einfach schlau.

Nun wissen wir, dass der Liebster-Award eine Möglichkeit ist den Bekanntheitsgrad von neuen Blogs zu erhöhen. Der nominierte Blogger nominiert andere Blogs, die ihm gut gefallen und die er auch gerne anderen empfehlen möchte. Der nominierte Blog/ger beantwortet hierzu ihm gestellte zehn Fragen. Somit sollen die Leser etwas mehr über den Blog/ger erfahren.

Folgende Fragen hat uns Sandra von runners-dog.de gestellt:
1. Wie bist Du auf den Namen Deines Hundes gekommen?
Leroy hieß tatsächlich schon so als wir ihn im Tierheim Berlin von Xenia vorgestellt bekommen haben und da er sowieso ein unsicherer Hund ist, kam es für mich überhaupt nicht in Frage den Namen in irgendeiner Weise zu ändern.
Melody bekam von ihrer Pflegefamilie vom Verein Pitbull, Stafford und Co e.V. in Köln ihren Namen und wer Melody einmal etwas intensiver kennen gelernt hat, dem wird auch schnell klar aus welchem Grund sie genau so heißt. Getreu einem Urhund ist sie eine sehr sprachgewaltige Hündin, die nicht nur vieles lauthals kommentiert, sondern auch mal brummend und knurrend ihr Stück Rinderkopfhaut durch den Garten wirft. Ich werde demnächst mal ein Video davon machen.

2.Welche Eigenschaft liebst Du an Deinem Hund am meisten und welche bringt Dich zur Verzweiflung?
Leroy kann mich unheimlich gut spiegeln. Damit meine ich, dass er so sensibel ist, dass er mir täglich zeigt wie gut oder schlecht ich drauf bin. Ich brauche nur innerlich zu kochen, da fängt er an zu hecheln. Bin ich mit beiden Hunden unterwegs und uns kommen andere Hundehalter entgegen und mich nervt irgendetwas an dem mir entgegen kommenden Menschen, beispielsweise wie er mit seinem Hund umgeht, so schaffe ich es meistens nicht ohne Gekeife an diesem vorbei zu kommen. Das kann ganz schön nerven, aber auch eine unheimlich große Chance für einen selber sein!
Melody ist ein Gute-Laune-Hund. Sie ist immer gut drauf und bringt mich zum lachen. Das liebe ich an ihr. Ihre Eigenschaft ein Führhund zu sein, hat mich in ihrer Pubertät zur Verzweiflung getrieben. Damals habe ich versucht sie per Leckerchen zu führen, wie es häufig in Hundeschulen üblich ist. Dann nahm sie das Leckerchen, aber unser grundsätzliches Problem war nicht gelöst. Ich muss ihr gegenüber souverän sein, damit sie mich ernst nimmt. Linda von der HundeTeamSchule hat mir da einiges klar gemacht. Mittlerweile empfinde es als unheimlich toll wie souverän Melody ist und wie besonders klar in ihrem Ausdruck. Sie hat mir bereits in ganz jungen Jahren von etwa 1,5 gezeigt wie sie voller Ruhe anderen Hunden zeigt wie sie sich zu benehmen haben, wenn diese beispielsweise zu hektisch oder aufdringlich sind. Sie zeigt dann einfach Präsenz und keift nicht herum. Abschließend kann ich nur nochmal verdeutlichen, dass meine beiden Hunde meine Lehrmeister sind.

3. Treibst Du Sport mit Deinem Hund und wenn Ja, welchen?
Mit Leroy bin ich regelmäßig, als Melody noch nicht da war, joggen gewesen. Als ich dann zwei Hunde hatte musste ich dann erst einmal etwas kürzer treten, da Melody ja noch sehr jung war als ich sie adoptierte. Mittlerweile kann ich mit beiden per Canicross-Gürtel laufen gehen bzw. wir sind ein so tolles Team, dass beide Hunde ohne Leine laufen wo es uns möglich ist.

4. Aus aktuellem Bloggerparade Anlass: Darf Dein Hund mit ins Bett?
Anfangs waren beide Hunde nicht bei mir im Bett. Damit begonnen habe ich auch erst als zwei Hunde da waren. Lustigerweise hat mich auch erst jemand, dem ich die Angst vor Hunden genommen habe, darauf gebracht, dass ich sie doch beide ins Bett nehmen könnte. Ist ja schön kuschelig mit ihnen.

5. Wie lange bloggst Du schon?
Im Juni 2017 ist es ein Jahr.

6. Wie verbringst Du Silvester mit Deinem Hund? Ist er auch so ängstlich wie Zoe?
Sylvester bleibe ich immer bei meinen Tieren. Leroy nehme ich auf dem Boden sitzend immer zwischen meine Beine. Das beruhigt ihn. Hunde, die sich sehr hineinsteigern verlieren sich selbst und daher halte ich ihn fest. Ich zünde auch keine Raketen. Das ist nur eine unnütze Geldausgabe und erschreckt nur viele Tiere, verschmutzt die Umwelt und ist auch nicht so gut für die eigene Gesundheit!

7. Was war Dein schönster Urlaub mit Hund?
Ich war weder mit Leroy, noch mit beiden zusammen, schon im Urlaub. Aber ich würde gerne mal mit ihnen ans Meer fahren. Dort wo wir endlos laufen und die Seele baumeln lassen können. Und natürlich müssen Listenhunde dort herzlich willkommen sein, sonst ist das nicht mein Urlaubsziel!

8. Welches Lied (vom Text her) passt am besten zu Deinem Hund?
Wow, gute Frage. Zu Leroy passt vermutlich so ein Text wie „Everything I Do – I Do it for you“ von meinem Lieblingssänger Bryan Adams. Er klebt an mir wie eine dritte Arschbacke und versucht mir immer zu gefallen und bei mir zu sein. Melody würde ich bei Pink einordnen. Rebellisch und außerordentlich straight.

9. Nenne 3 Dinge die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest!
Einsame Insel ist nicht wirklich meins und da du nach drei Dingen fragst, nenne ich keine Personen. Aber mein Homöopathie Set wäre sicherlich dabei, mein Laptop und ein Solarladegerät.

10. Wie würdest Du in einem Cartoon aussehen (Aussehen + Eigenschaften)?
Vermutlich eine Mischung Pipi Langstrumpf und Ronja die Räubertochter. Ich mag starke Frauen und generell Menschen, die um ihre Stärken wissen und auch einsetzen, jedoch nicht zum Nachteil anderer. Außerdem finde ich es toll, wenn man Dinge versucht, die aussichtslos scheinen. Meistens klappt es dann doch, denn oft steht man sich doch nur selbst im Weg!

Nochmal herzlichen Dank für die Nominierung, Sandra. Ich dachte zwar zunächst, was soll das denn sein, aber nun kenne ich diese Aktion und sie hat mir viel Freude bereitet und sie ist ja auch sehr sinnvoll! Gerade für neue Blogs ist es eine Chance vielleicht sogar bekannter zu werden! Bei der Recherche zu diesem Award bin ich jedoch auch drauf gestoßen, dass es Blogger gibt, die diesen Award ungern annehmen wollen, was ich persönlich jedoch nicht nachvollziehen kann. Man darf diesen Award nur nicht als langweiligen Kettenbrief ansehen 😉 .

Gerne nominiere ich wiederum folgende Blogs.Viel Spaß dabei!
jackiandrubyinlove von Sarah
retromops-welt von Victoria
baileyundich von Suna
pitbullgirlblog von Jessica

Liebe Nominierten, das sind eure Fragen:

  1. Woher nimmst du die Ideen für deine Artikel?
  2. Ist dir beim Bloggen der Erfolg oder Spaß wichtiger?
  3. Wie lange bloggst du bereits?
  4. Welche Interessen verfolgst du mit deinem Blog?
  5. Wie machst du auf deinen Blog aufmerksam?
  6. Was ist für dich dein wünschenswertes Ziel im Hinblick auf deinen Blog?
  7. Würdest du einen Artikel verfassen, von dem du bereits im Vorfeld wüsstest, dass dieser ein enorm hohes Zündstoffpotential hat?
  8. Lässt du dich eher von deinen Interessen und Themen leiten oder schaust du was deine Follower interessiert und passt dich an?
  9. Beschreibe dich in drei Sätzen.
  10. Hast du ein Lebensmotto und wenn ja, welches?

Nachfolgend noch ein kurzer Leitfaden für euch:

  • Bedanke dich bei deinem dich nominierenden Blogger und verlinke seinen Blog in deinem Beitrag.
  • Beantworte die an dich gestellten Fragen.
  • Nominiere Blogger für den Liebster-Award.
  • Schreibe diesen Leitfaden auch in deinem Beitrag, damit die anderen wissen was zu tun ist.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Überlege dir zehn Fragen für deine Nominierten

Ich bin ja selten sprachlos

Ich bin ja selten sprachlos, aber heute war so ein Tag an dem ich es war. Was war passiert? Ich war mit Leroy und Melody auf dem Rückweg von unserem Morgenspaziergang und wir gingen an der Promenade entlang zum Büro. Ein normal breiter Weg von vielleicht 3 Metern. Seitlich von uns das Geländer, welches als Trennung oder Absicherung zum entlang fließenden Bachlauf fungiert. 500 Meter entfernt kommt uns von vorne eine Familie entgegen. Ein etwa 3jähriges Kind auf so einem pedallosem Rad und dessen Eltern mit Kinderwagen sollte das Kind unterwegs schlapp machen. So weit so gut.

Als mitdenkender verantwortungsbewusster Hundehalter schaue ich mir die Situation an und sortiere meine Hunde derweil so, dass sie möglichst auf der den Menschen abgewandten Seite laufen. Das klappt auch einwandfrei, erst mal, denn die Eltern entscheiden sich zu folgender Lösung. Der Grund ist mir nach wie vor schleierhaft.

Kurz bevor wir sie erreicht haben, entfernen sie sich – ihr werdet es nicht für möglich halten – vom Kind. Diese drei Personen kommen uns also nun wie folgt entgegen: Das Kind auf dem Laufrad fährt nun alleine auf der Seite des Bachlaufes. Die Eltern haben sich spontan mit dem Kinderwagen für die andere Seite entschieden. Eltern und Kind trennen nun also 1,5m. Ein großes Hin und Her hätte nun meine Hunde aufgescheucht und so bin dann mit Leroy und Melody zwischen Kind und Eltern hindurch gelaufen.

Das sind dann die Momente in denen ich mich auf der einen Seite frage, ob ich manches zu eng sehe. Das ist doch wieder einmal ein Beispiel dafür, dass sich manche Menschen viel weniger Gedanken machen als ich es selber tue. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch das Thema Verantwortung meinen Hunden gegenüber, aber doch auch von den Eltern zum Kind! Oder ist das was uns unterscheidet einfach nur die Wahrnehmung?

Von dem Typ Hundehalter „nach mir die Sinnflut“ gibt es ja einige. Habe ich erst letztens wieder erlebt. Vielleicht war es auch eher der Hundehalter Typ „Handtasche“. Leroy, Melody und ich waren im Wald spazieren. Meine beiden liefen an der Leine. Schließlich sollen sie auch alles können. Mit und ohne Leine bei mir zu laufen im Wald gehört halt auch dazu.

Auf dem Parallelweg zu unserem sehe ich zwei Frauen in Sportoutfit. Alles schön pink und modisch. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht sehe sind die beiden Hunde, die sie mitführen. Da beide Hunde so gut hören, natürlich unangeleint. Ich verkneife mir eine nähere Ausführung dazu. Auf jeden Fall führen beide Wege dann zusammen und an dieser Stelle und in diesem Moment sehe ich auch beide Hunde. Es sind zwei französische Bulldoggen.

Das ist zwar nun auch ein bisschen voreingenommen, aber im Grunde fällt mir aus meinem Umkreis so spontan keine französische Bulldogge ein, die so richtig auf Krawall gebürstet ist. Die meisten Bulldoggen, die ich kenne, sind vermutlich auch aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen eher behäbiger, zumindest ruhig. Aber diese französische Bulldogge war so richtig krawallig. Sie schaute uns an, machte sich steif, knurrte und startete zum Angriff, um dabei auch ihre hündische Begleitung, die zweite französische Bulldogge, mitzureißen.

Wie reagiert man als Hundehalter in so einem Moment?
Das Problem selber lösen natürlich und nicht warten bis sich der eigene Hund verantwortlich fühlt!

Also habe ich mich mit meinen ganzen 1,60m aufrecht vor meine Hunde gestellt und habe beiden Franzosen körpersprachlich deutlich zu verstehen gegeben „Stopp, und nicht weiter!“. Der eine kleine Anführer war noch so frech, stoppte und versuchte seitlich hinter uns zu kommen. Der andere Hund ließ sofort ab.

Zu diesem Zeitpunkt war dann auch endlich eine der Damen aufgewacht und versuchte, nachdem sie meine beiden Hunde doch noch erblickt hatte, mit hektischen Bewegungen und in leicht gebückter Haltung ihren Hund von meinen zu verscheuchen. Dabei, und das war echt die Krönung rief sie immer wieder „Angel, Angel“. Wir hatten da noch so zwei Meter Abstand voneinander.

Wie sollte es auch anders sein, hörte das kleine Teufelchen nicht.

Da sich die Halterin eh schon in die Hose gemacht hatte und ich vermutete, dass es mir zu viel Energie abverlangen würde, sie zu belehren, schnappte ich mir einfach nur meine Hunde und ging mit ihnen meines Weges. Meine Hunde hatte ich davon überzeugt, dass sie die Sache nicht hatten klären müssen und ich hatte sie uns vom Pelz gehalten. Melody kommentierte es lediglich mit einem riesigen Rückenkamm und leisem grummeln.

Ich frage euch. Woran mag es liegen? Ist es die Wahrnehmung? Hat es mit Verantwortungsbewusstsein zu tun, welches man als Mensch mehr oder weniger ausgeprägt hat?

Was denkt ihr denn so?

Wir freuen uns auf euren Kommentar.

Parasiten

In den letzten Wochen habe ich vermehrt schlimme Berichte im Zusammenhang mit der Gabe eines aktuell sehr populären Floh- und Zeckenmittels gelesen. Dieses möchte ich zum Anlass nehmen euch über alternative Methoden zu berichten, die mindestens genau so gut wirken wie die oft angewandte Chemie, der ich schon lange erfolgreich den Rücken zugewandt habe. Daher möchte ich nun ein paar Worte allgemein zum Thema Parasiten schreiben und aufzeigen welche alternativen Möglichkeiten es gibt diese in Schach zu halten.

Der Darm der Sitz des Immunsystems.

Meiner Erfahrung nach ist die beste und natürlichste Art mit Parasiten umzugehen ein natürliches Gleichgewicht zu schaffen. Hier ist ganz besonders der Darm zu nennen. Ihr kennt doch sicherlich auch den Ausdruck, dass der Darm der Sitz des Immunsystems ist. Das kommt daher, dass mit etwa 70% der größte Teil des Abwehrsystems nämlich im Darm ist. Gerade im Hinblick auf die prophylaktische Entwurmung mit Chemie bekomme ich an dieser Stelle ein ziemlich großes Bauchgrummeln. Mit jeder chemischen Entwurmung steigt das Risiko Resistenzen aufzubauen. Das heißt, sollte es aus irgendwelchen Gründen einmal nötig sein, dass der Hund regelrecht verwurmt wäre, funktioniert das Mittel nicht mehr. Außerdem schädigt jede Entwurmung nachweislich die Darmflora. Wenn wir noch einmal darüber nachdenken wo der Sitz des Immunsystems ist, könnten wir uns fragen was passiert, wenn wir regelmäßig das Immunsystem unseres Hundes ärgern.

Würmer, wirklich eine schwachsinnige Laune der Natur?

Im Fall von Würmern stellt sich mir auch die Frage, ob es tatsächlich sein kann, dass diese eine schwachsinnige Laune der Natur sein können?! Immerhin können wir auf eine sehr lange Gemeinschaft zurück blicken in der ein Überleben ausschließlich dann funktioniert, wenn der Wirt nicht getötet wird….also eine langjährige Symbiose.

Wie kommt es zu dieser Entwicklung?

Viele Hundehalter sind meiner Meinung nach schon vor langer Zeit in eine Falle getappt. Die Methode der Angst. Heutzutage wird an den unterschiedlichsten Stellen die Angst geschürt. Das Problem dabei ist, dass Angst im Grunde genommen für uns eine bewährte Schutzmaßnahme unseres Körpers ist und daher auch so gut bei uns funktioniert. Mich hat es vor Jahren auch schon erwischt.

Ich habe es selbst erlebt, dass mein Tierarzt mir über eine enorme Flohplage berichtete, die dazu geführt haben soll, dass viele ihre Zimmer hätten ausräuchern lassen müssen. Ich sollte daher unbedingt regelmäßig Spot On Präparate verwenden. Natürlich war ich verunsichert und dachte lange darüber nach, doch ich entschied mich dagegen. Die Warnhinweise populärer Mittel nach dem Auftragen direkt die Hände zu waschen und auf gar keinen Fall etwas auf die Haut zu bekommen, rüttelte mich mehr als wach. Außerdem hatte ich vor Jahren erlebt wie eines meiner Kaninchen an einem dieser Mittel elendig verreckte. Und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mein verstorbener Hund trotz Spot On Präparaten von Zecken gebissen wurde. Wieso sollte ich also meinen Tieren, die gesund sind, Gift verabreichen?

Es ist nicht so, dass ich die Beweggründe, nämlich den Schutz von Mensch und Tier, gar nicht nachvollziehen könnte. Ich setze einmal voraus, dass jeder, wir Tierhalter und auch die Tierärzte, das Beste für das Tier möchten. Aber viele wissen ganz einfach nicht, dass es Alternativen gibt, die genau so gut wirken und weniger bis gar nicht schädlich sind. So könnte eine der größten Horrorvorstellungen von Eltern doch der Gedanke sein, dass sich Würmer in den eigenen Kindern ansiedeln.

Es ist die Aufgabe des Immunsystems mit so etwas fertig zu werden.

Aber, Würmer sind artspezifisch. Menschen sind Fehlwirte. Wenn Hundewürmer in den menschlichen Organismus gelangen kommt es dazu, dass unser Immunsystem sich mit ihnen beschäftigt. Würmer regulieren sogar das menschliche Immunsystem. Man kann sagen, es wird trainiert und die Auseinandersetzung trägt dazu bei, dass sich weniger Allergien entwickeln (1). Daher ist es auch so fatal, wenn gerade Kinder in einem sterilen Zuhause groß werden.

Würde uns der Gedanke an Würmer nicht so ekeln und hätten wir weniger Angst, wären die Würmer gar nicht so schlimm.

Es gibt die so genannte orale Phase bei Kindern, in diesem Alter nehmen Kinder einfach alles in den Mund. Sie ist sehr wichtig für die Schulung eines guten Immunsystems. Die Natur richtet nichts ohne einen Sinn ein. Es ist schon lange bekannt, dass Kinder, die im Dreck spielen und die Eltern ein wenig lockerer sind, viel gesünder sind. Meine Erfahrungen im Hinblick auf meine Tiere ist da sehr ähnlich.

Der Fuchsbandwurm ist gefährlicher, aber das Risiko daran zu erkranken, ist ähnlich hoch wie auf einem Fußgängerstreifen zu sterben.

Eine Ausnahme, die es gibt, ist der Fuchsbandwurm. (2) Hier geht es aber auch nicht darum in Panik zu verfallen. Es ist meines Wissens noch nicht einmal genau bekannt wie sich ein Mensch genau anstecken kann. Es wird vermutet, dass es durch Erde, ungewaschenes Gemüse oder ungewaschene Beeren zu einer Ansteckung kommen kann. Aber auch hier scheint es auf die Menge der Wurmeier anzukommen, denn in den meisten Fällen werden die wenigen aufgenommenen Eier vom eigenen Immunsystem eliminiert. Standardmäßige Hygienemaßnahmen sind daher völlig ausreichend.

Was ist die Gefahr beim Fuchsbandwurm?

Die mögliche Gefahr beim Fuchsbandwurm sind die sich entwickelnden Larven, die sich in der Leber ansiedeln und über Jahre wachsen. Die alveoläre Echinokokkose bleibt jahrelang unbemerkt. Bis zu 15 Jahre dauert es von der Ansteckung mit Wurmeiern und den ersten Beschwerden. Eindeutige Symptome gibt es nicht. Manche Erkrankten bekommen Gelbsucht, andere verspüren Schmerzen im Oberbauch.

Welche alternativen Möglichkeiten haben wir unseren Hund vor Parasiten zu schützen?

Natürliches Gleichgewicht herstellen. Die beste Möglichkeit uns vor Parasiten zu schützen, ist ein natürliches Gleichgewicht herzustellen. Hier sollte unser Augenmerk besonders auf einer gesunden und artgerechten Ernährung liegen zur Stärkung des Immunsystems und der Abwehr. Ich habe die besten Erfahrungen mit der Rohernährung von Fleisch gemacht. Hierzu folgt bald ein Artikel.

Effektive Alternative – die Kotuntersuchung. Hier sammelt ihr in einem Kotsammelröhrchen über einen Zeitraum von 3 Tagen und von jedem Kotstück welches der Hund in der Zeit macht eine kleine Probe. Diese könnt ihr bei eurem Tierarzt auf Wurmeier untersuchen lassen oder sie sogar selbst an dafür eingerichtete Labore senden. Anhand der vorhandenen Anzahl von Wurmeiern habt ihr dann die Möglichkeit gezielt zu agieren, falls nötig. In den meisten Fällen gibt es nämlich dazu gar keinen Grund!

Entwurmen. Es gibt nicht nur die Möglichkeit chemisch zu entwurmen, sollte der Hund verwurmt sein. Es gibt mittlerweile diverse Firmen, wie pernaturam, die Kräutermischungen herstellen, die zu einer Veränderung des Darmmileus führen. Es kommt zur Ausscheidung. Kokosraspeln sind ebenso wurmtreibend.

Zecken. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Bernsteinketten gemacht. Allerdings habe ich festgestellt, dass diese am besten wirken, wenn die rohen, ungeschliffenen Steine (siehe Foto) verwendet werden und diese nicht durch Knoten getrennt sind. Ich stelle meine Ketten daher selber her. Nach einigen Monaten Tragezeit kann man dann regelrecht sehen wie die Steine durch die Reibung aneinander geschliffen sind. Das ist dann meist der Zeitpunkt an denen ihr die Kette austauschen solltet. Die Reibung ist die wichtigste Wirkungsweise bei diesen Ketten. Ihr als Mensch könnt sie natürlich auch selbst tragen.

Zecken, Giardien und Kokosöl. In einer Studie der FU Berlin, u.a. mit Dr. Monika Hilker, wurde unlängst nachgewiesen, dass die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure abstoßend auf Zecken und deren Nymphen wirkt. 6 Stunden Schutz bietet das Kokosöl im Hinblick auf Zecken. Dieses wurde in der Studie nachgewiesen. 88% der Zecken ließen sich sofort fallen nachdem die Haut mit 10% Laurinsäure eingecremt worden war. Auch Giardien halten dem Kokosfett angeblich nicht Stand.

Fuchsbandwurm. Um eine Ansteckung beim Hund zu vermeiden, sollten diese keine Mäuse fressen. Wenn Hunde sich in Fuchskacke gewälzt haben, sollten sie gebadet werden. Wenn ihr unsicher seid, zieht euch dabei Einmal-Handschuhe an.

Klassische Homöopathie. Mit Freude lerne ich momentan die klassische, miasmatisch arbeitende Homöopathie nach dem Begründer Hahnemann. Eine Behandlung durch einen fachlich gut ausgebildeten Homöopathen bietet ebenso ein umfassendes Spektrum an Möglichkeiten. Therapeutensuche gemäß der Qualitätskonferenz des Bundes Klassischer Homöopathen Deutschlands (BKHD).

Spazierwege. Sollte jemand von euch immer noch große Angst haben, vermeidet Spaziergänge im hohen Gras, im Unterholz, nutzt ausschließlich mit eurem Hund die Waldwege. Nehmt euch 2 Minuten nach jedem Spaziergang und kämmt euren Hund mit einer Bürste oder Flohkamm. So fällt auch der letzte ungebetene Gast aus dem Fell. Zecken beißen sich erst nach einigen Stunden fest und selbst dann werden mögliche Borreliose Bakterien noch nicht übertragen, denn diese leben im Magen-Darm-Trakt der Zecke.

Wichtigster Hinweis. Wenn euer Hund regelmäßig von Parasiten befallen wird, forscht nach welche Ursache dahinter steckt. Ein übermäßiger Befall von Parasiten ist nicht die Regel und es wird irgendwo ein Ungleichgewicht zu finden sein. In den meisten Fällen sind nur wenige Veränderungen nötig, um Parasiten fern zu halten. Ein rundum gesunder und im Gleichgewicht stehender Hund ist für Parasiten weitestgehend uninteressant und sollte sich widererwartend eine Zecke festgebissen haben, nehmt eine Zeckenzange und zieht sie, nachdem ihr das Fell zur Seite gemacht habt, heraus.

Übrigens, als Melody von Pit Staff mit ihren wenigen Wochen gerettet worden war, war sie völlig verwurmt. Es waren keine Kotstücke mehr, die sie ausschied, sondern hauptsächlich Würmer. Melody war viel zu früh von ihrer Mutter getrennt worden. Mit etwa 10 Wochen war sie befreit worden und davor hatte sie schon in einer Familie gelebt. Viel zu früh für einen Welpen!! Ihre deformierten Beine ließen darauf schließen, dass ihre Ernährung mehr als unzureichend während dieser Zeit war. In solchen Fällen sind chemische Mittel einsetzbar, aber sie sollten doch auch ausschließlich für diese Zwecke genutzt werden…

Wie sind eure Erfahrungen? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Quelle: (1) AeDA, Schäfer T et al.: Worm infestation and the negative association with eczema (atopic / nonatopic) and allergic sensitization. Allergy 60:1014-1020, 2005; (2) Interview mit Beat Müllhaupt, Leberspezialist

 

 

Lieben was ist – Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können Byron Katie

Ich habe euch vor einiger Zeit das Buch zu The Work von Byron Katie vorgestellt und euch gesagt, dass ich euch noch einmal ausführlicher darüber berichten werde. Das möchte ich nun tun. Diejenigen, die meinen vorherigen Artikel nicht gelesen haben, können das gerne hier nachholen.

Ich habe festgestellt, dass meine Hunde dann am besten mit mir kooperieren, wenn ich ausgeglichen bin. Wie schaffe ich das?!

Sicherlich fragt ihr euch wieso mich genau das Buch interessiert. Das Buch kennen zu lernen war eigentlich reiner Zufall. Meine Hündin Melody war in der Pubertät und ich bemerkte wie es in mir kribbelte. Es lief einfach nicht so wie ich es wollte und ich war genervt von mir selbst, da es mich nervte, dass ich nicht immer souverän auf Melodys Gezicke reagieren konnte. Zudem ist Melody nicht mein einziger Hund und ich wusste schon immer, dass auch wenn ich zwei Hunde an der Leine führen würde, soll es funktionieren. Und das Problem war, dass umso mehr mich das nervte, desto schlechter lief es.

Irgendwann hatte ich keine Lust mehr dazu mir ewig diese Gedanken zu machen und mich nervte auch, dass ich so unausgeglichen war.Ich hatte viel zu viele Gedanken in meinem Kopf herumfliegen mit denen ich mich beschäftigte.

Wechselt die Mutter mit ihrem Kind nun wegen mir die Straßenseite?

Gedanken, die mich in meinem Leben ausbremsen.
Gedanken, die mein Leben unnötig schwer machen.
Gedanken, die mich traurig machen.
Gedanken, die mich nachdenklich machen.
Gedanken, die mich unsicher machen.
Gedanken, die mich unglaublich wütend machen.

Ich hatte so keinen Bock mehr darauf!!

DENN, an den Tagen, an denen ich besonders ausgeglichen war, hatte ich soviel mehr Freude mit meinen beiden Hunden spazieren zu gehen. Hundebegegnungen verliefen unauffällig oder wenn sie schief gingen, regte ich mich nicht auf und war auch nicht traurig oder enttäuscht von mir selbst. Gedanken darüber, ob der Mensch, der mir entgegen kam, die Straßenseite wechselte, weil ich einen Pitbull an der Leine hielt, hinterließen bei mir keine negativen Gefühle.

Wäre es nicht toll, wenn ich immer ausgeglichen wäre – oder zumindest meistens?!

Parallel dazu stellte Hundetrainerin und Menschencoach Anita Balser die Methode „The Work“ von Byron Katie vor. Damit ihr einen Eindruck von dem erhaltet, was mich fesselte, möchte ich euch die Beschreibung von Byron Katies Homepage zu „The Work“ nicht vorenthalten: (…)“In ihren Dreißigern wurde Byron Kathleen Reid von einer starken Depression heimgesucht. Über einen Zeitraum von zehn Jahren verstärkte sich ihre Depression und Katie (wie sie genannt wird) war in den letzten beiden dieser Jahre nur selten fähig ihr Bett zu verlassen. Eines Morgens, in ihrer tiefsten Verzweiflung, hatte Sie eine alles im Leben verändernde Erkenntnis.“ (…) “ Anstatt den hoffnungslosen Versuch zu starten, die Welt so verändern zu wollen, wie sie unseren Gedanken gemäß sein „sollte“, können wir diese Gedanken hinterfragen,“(…) Quelle: thework.com

Da ich neugierig war, kaufte ich mir das Buch von Byron Katie „Lieben was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können“. Meine Gedanken zu hinterfragen und nach Anwendung dieser Methode ausgeglichener zu sein, hörte sich gut an.

An dieser Stelle meine Gedanken zu diesem Buch:

Das Buch mit seinen 381 Seiten ist flüssig und in einem gut lesbaren Stil geschrieben. Wer jedoch sofort damit beginnen will die Methode anzuwenden, dem wird das Buch zu Anfang ein wenig langatmig vorkommen. Mich hat es das eine oder andere Mal ganz schön in den Fingern gekribbelt das Buch an der Stelle aufzuschlagen an welcher die Methode beschrieben wird und zu beginnen. Da aber auch diese Methode nichts mit Zauberei zu tun hat, lässt es sich nicht wirklich vermeiden alles in Ruhe zu lesen. Meiner Meinung nach dauert es auch eine Weile bis man das Prinzip von Byron Katie tief in sich verinnerlicht hat. Übrigens, wer keine Lust hat zu lesen, es gibt das Buch auch als Hörbuch.

Wer keine Lust hat an sich zu arbeiten, braucht sich das Buch nicht kaufen!

Wenn man dann nach einer Weile das Gröbste verstanden hat, benötigt man einen Stift, ein Blatt Papier und den Willen seine Gedanken zu hinterfragen. Das solltet ihr auch wirklich wollen, denn wer nicht dahinter steht und sich auch nicht verändern will, der sollte sich das Buch auch nicht kaufen. Es gibt nämlich Übungen zum Erlernen der Fragetechnik und daher ist es meiner Meinung nach, kein Buch für zwischendurch. Es ist nicht damit getan sich die Fragen aufzuschreiben und diese dann zwischen Tür und Angel zu beantworten.

Anhand der vorgestellten Fälle von Menschen mit Beziehungs- bzw. Familienproblemen oder Menschen in Lebenskrisen bzw. Angst vor dem Leben wird einem selbst nämlich erst einmal die Tragweite dieser Methode bewusst. Und nur das sorgfältige Üben der Methode führt dann nach einer Weile zum gewünschten Erfolg.

Wird diese Methode mir wirklich helfen?

In welchem Ausmaß sich die Herausforderungen deines Lebens verändern lässt hängt meiner Meinung nach von deinem individuellen Willen und deinem Mut etwas verändern zu wollen ab. Ich kann mir vorstellen, dass das Bewusstwerden des Ausmaß von deinen Gedanken zunächst einmal dich schockieren wird. Zeitgleich ist es aber auch eine sehr große Chance für dich das zu erkennen und nun die Gelegenheit am Schopf zu packen!

Für jeden neuen, dich entmutigenden Gedanken zeigt diese Methode die Möglichkeit auf, diesen zu hinterfragen und zu erkennen, dass die Wahrheit hinter deinen Gedanken eine ganz andere ist.

Viele Menschen engen sich selber ein. Sie leben in einem Gedankengefängnis und nehmen sich selbst ihre persönliche Freiheit!

 

Wie funktioniert diese Methode genau?

Die Methode zielt darauf ab, dass du deine eigenen, dich stressenden, Gedanken erkennst und du realisierst, dass nicht die Umwelt Ursache deiner eigenen Dysbalance ist, sondern du mit einem Perspektivwechsel immer die Chance hast deine eigene Freiheit wieder zu erlangen und du innerlich ruhiger wirst.

Ist dieses Buch nur für Hundehalter interessant?

Hier ein dickes, fettes NEIN. Es ist für alle Menschen interessant und besonders für die, wie ich finde, die sehr emotional sind. Menschen, die schnell Dinge auf sich selbst beziehen und sich somit schlecht fühlen. Menschen, die an Depressionen leiden oder mit sich selbst unzufrieden sind. Für Menschen, die an einem Burnout leiden und die gestresst sind ist es ebenso interessant, wie für solche, die unter Ängsten leiden.

Die Liste lässt sich sicherlich beliebig verlängern.

Welches sind die Kernfragen?

1. Ist das wahr?
2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

Hier findest du noch weitere, ergänzende Informationen zu der Methode von Byron Katie.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Methode „The Work“ geben und sie dem Einen oder Anderen unter euch schmackhaft machen. Wir freuen uns auch über eure Kommentare und Erfahrungen.

Leroy das Sensibelchen alias die Elfe

Aus Leroys Vorstellung wisst ihr bereits, dass für ihn die Zeit im Tierheim Berlin ziemlich hart war. Er hatte zwar in seiner Verhaltenstherapeutin Xenia eine große Stütze gefunden, aber sie konnte auch nicht für ihn die anderen Hunde, die auch ihre Hilfe brauchten aufgeben. Er fand durch die Verlegung auf die Krankenstation zwar etwas Ruhe, aber natürlich war auch das nichts im Vergleich zu einem sicheren Zuhause. Schon zu Tierheimzeiten bekam er daher aufgrund seiner großen Sensibilität den Spitznamen „die Elfe“. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ihn so eine Tierpflegerin im Tierheim nannte als es darum ging ihm sein Geschirr anzulegen für die Fahrt in sein neues Zuhause. Leroy hatte so wenig Vertrauen zu allen anderen Tierpflegern, dass Xenia das übernehmen sollte. Letztendlich weiß ich gar nicht, ob ich nicht sogar das Geschirr ihm dann angelegt habe.

Damals konnte ich das mental gar nicht alles erfassen, weil ich ihn für mich als durchaus offenen, wenn auch etwas unsicheren Rüden empfunden hatte. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt auch nicht verstehen weshalb Xenia so überwältigt war und sich freute als er sich so selbstverständlich mich als Frauchen ausgesucht hatte. Mittlerweile weiß ich, dass ich Leroy scheinbar einfach neutral begegnet war und ihn so annahm wie er war. Ich hatte 2013 zwei wichtige Personen in meinem Leben verloren, nämlich zunächst meinen Opi, dann meinen geliebten Hund Francis und so hatten wir uns einfach gesucht und gefunden und teilten unsere Trauer über den erlebten Verlust. Auch die Fahrt nach Hause, die über 4 Stunden dauerte, verschlief Leroy, wenn auch pupsend. Der einzige Moment an dem ich ihn dann Zuhause unsicher erlebte war der Moment als er am Sofa stand und als Übersprunghandlung anfing in der Luft zu rammeln. Ansonsten verlief alles recht gut. Ich glaube, die Krux an der Sache besonders zu einem sensiblen Hund eine Basis aufzubauen, ist einfach ehrliche, offene, Gefühle zu zeigen und kein Mitleid. Du bist unsicher, aber ich bin immer für dich da. Ich übernehme das für dich.

Ein wenig ins Schwanken geraten bin ich dann aber auch. Ich denke im Nachhinein hatte es immer den Grund, dass ich mir selbst nicht mehr vertraute; warum auch immer. Du bist Hundetrainer, du hast das gelernt. Du bist besser als ich. Ich glaube, das fasst das ganz gut zusammen.

So war ich im Laufe von unserer gemeinsamer Entwicklung auch in einer Hundeschule, die darauf abzielte den Hund genau am Punkt seiner Angst abzuholen und weiter zu führen. An sich keine schlechte Idee. Aber ich glaube an dem Punkt entwickelten sich bei mir im Kopf die Probleme, weil ich realisierte an welchen Stellen Leroy unsicher werden könnte. So übten wir durch eine Bällebox wie es Welpen gezeigt bekommen zu gehen oder über ein Brett. Ich weiß nicht genau was es mit mir machte, aber ich hielt regelmäßig die Luft bei dieser Übung an und es klappte mehr schlecht als recht und so zog sich unsere Entwicklung wie ein Kaugummi in diesem Bereich. Leroy hatte aber nach wie vor Angst über eine Autobahnbrücke zu gehen und so lief ich eine Zeit lang mit Pansen in der Hand gebückt ihn lockend drüber. Als dann der Wesenstest immer näher kam, stieg dann in mir die Unsicherheit hoch. Durch einen Tipp wechselte ich die Hundeschule.

In der Hundeschule von Dirk erfuhr ich ein krasses Gegenprogramm. Aber es half uns in diesem Moment wieder in die Spur zu kommen. Neben der Platzarbeit mit klassischer Konditionierung, die Dirk äußerst kreativ und recht realitätsnah vermittelte, unternahmen wir gemeinsame Hundespaziergänge jeweils am Wochenende. Es war schön, dass nicht alles nur so steril ablief. Sterile Übungen mit exakt 2m Abstand zu meinem Nachbarn und etliche Wiederholungen waren für mich immer ein Grauen und übelst langweilig. Wenn mir schon so langweilig war. Wie ging es dann meinem Hund?! Bei Dirk merkte ich, dass es auch anders gehen konnte. Durch diverse Übungen lernten Leroy und ich zudem anderen Hundehaltern zu vertrauen. Wir wechselten die Hunde und versteckten uns mit dem jeweils anderen Hund und riefen mit einem „Hiiier“ ab. Auch wenn Leroy und ich hier ins kalte Wasser geworfen wurden, lernten wir hier viel und bestanden dann den Wesenstest beim Bochumer Amtstierarzt als bestes Team. Es folgte Anfängermantrailing und mit Elementen aus der Freisuche und wir wuchsen weiter über uns hinaus. Als es dann richtig gut lief, zog die keine Melody ein und wir machten eine Zeit lang weiter.

Es war schön, denn es funktionierte auch gut mit zwei Hunden. Spätestens als ich hörte wie andere über uns sprachen, dass Leroy ja schließlich ein ganz untypischer Pitbull sei und die Kleine schließlich eine sehr gute Pflegestelle gehabt hätte, da war ich mir ganz sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Neid ist immer die aufrichtigste Form der Anerkennung.

Mit der Zeit bemerkte ich dann einen Wandel bei uns. Eigentlich wollte ich das gar nicht so wahr haben, aber mein Beruf, meine Ausbildungen, circa 4 Mal die Woche Hundeschule inklusive der 30minütigen Fahrt nach Mülheim überdrehten uns als Team. Ich weiß nun, dass uns einfach nur Ruhe fehlte. Besonders an Leroy spürte ich das schnell, aber schob es dann auch schnell wieder weg. In dieser Zeit kam es zu vier unschönen Begegnungen innerhalb der Hundeschule und dieses Erlebnis machte etwas in mir. Ich erkannte, dass das in diesem Moment nicht mehr unser Weg war. So sehr ich auch die vielen Menschen und Hunde, die ich in der Hundeschule ins Herz geschlossen hatte, mochte, mussten wir dringend da heraus.

Um das nochmal ganz deutlich zu sagen: das hatte nichts mit dieser Hundeschule zu tun. Unser Weg hier war für diesen Moment einfach beendet. Wir hatten alles was wir hier lernen konnten erfahren und nun zeigten mir meine Elfe und das pubertierende Monster an, dass ich nicht mehr auf der Überholspur leben wollte. Eine Pause musste her.

Rückblickend muss ich wirklich sagen, dass ein so sensibler Hund wie Leroy nicht nur ein Wegweiser ist, sondern mein ganz persönliches Geschenk.

Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Schreibt uns gerne und berichtet uns davon.
Annabelle mit Leroy und Melody

 

 

Sylvester: mit Ruhe durch die Nacht

Der 29. Dezember: leider ist es so, dass nun schon einige Mitmenschen damit beginnen Sylvesterböller zu zünden. Spätestens jetzt ist es also an der Zeit einige Dinge zu beherzigen und sich zu überlegen wie wir unsere Hunde durch diese Zeit begleiten. Natürlich, und das möchte ich zu aller erst erwähnen, ist es völlig kontraproduktiv sich selber nun verrückt zu machen, da wir davon ausgehen können, dass diese negative Energie unserem Hund nicht gut tun wird.

Unsere Hunde sind sehr sensibel in der Wahrnehmung unserer Stimmung, so dass sie merken, wenn wir sie bemitleiden.

Mitleid bringt dich daher keinen Schritt weiter, Mitgefühl jedoch schon. Ich erkläre dir gerne den Unterschied. Wenn du beide Wörter einmal geteilt anschaust, wirst du erkennen was ich damit meine. MIT-LEID heißt nichts anderes alsich leide mit meinem Hund„. Wenn du nun einmal in dich gehst, frage dich bitte einmal folgendes:

Kann ich mit dem Wort „leiden“ ein positives Gefühl verknüpfen?

Und wenn du es nicht kannst, meinst du, dass du deinem Hund dann mit so einer Einstellung ein gutes und hilfreiches Gefühl vermitteln kannst, wenn es draußen knallt?

MIT GEFÜHL Nun trenne einmal das Wort Mitgefühl, in MIT-GEFÜHL. Liest sich dieses Wort nicht viel positiver? Du sollst jetzt kein Hokuspokus veranstalten, aber, sei doch authentisch und sei einfach DU selbst.

Damit meine ich folgendes Phänomen. Viele Hundehalter übernehmen Tipps, die sich für sie nicht gut anfühlen. Lasst euch also bitte nicht von Menschen beeinflussen, die euch Tipps geben, die bei euch Bauchschmerzen verursachen. Egal von wem dieser Tipp kommt.

Nicht die Angst ignorieren. Da fällt mir spontan auch ein sehr populärer Tipp ein, der häufig zu hören ist. Es heißt dann meistens „ignoriere die Angst deines Hundes“. Du sollst also den hechelnden und zitternden Hund ignorieren, obwohl es dir innerlich dein Herz zerreißt.

Aber, nur einem Menschen kannst du etwas vorheucheln, deinem Hund leider nicht.

Solltest du bei einem Tipp ein schlechtes Gefühl haben, dann lass die Finger davon. Solltest du mit einem guten Gefühl, ohne den Hund zu bemitleiden, dich zu ihm setzen, dann ist das doch völlig in Ordnung. Du kennst deinen Hund am besten und wirst schon bemerkt haben was ihm gut tut.

Mein Leroy beruhigt sich, wenn Melody ihm sein Öhrchen leckt. Manche Hunde suchen einen bestimmten Ort im Haus auf. Leroy wird auch ruhiger, wenn ich ihm die Stelle zwischen den Augen an der Stirn ausstreiche. Was tut also deinem Hund gut?

Thundershirt. Hunde, die sehr starke Probleme haben während der Sylvesterknallerei oder auch bei Gewitter verlieren sich oft, heißt, sie spüren sich nicht mehr und daher hilft in diesem Fall oft ein so genanntes eng anliegendes Thundershirt. Die Tierbedarfskette, die so ähnlich heißt wie Futternapf, hat dieses oftmals in ihrem Programm.

Duft von Lavendel beruhigt die Psyche
Ich liebe den Duft von Lavendel. Du kannst dir selbst einen Tropfen auf deine Haut oder Kleidung machen. Rieche daran und atme ein paar Minuten ruhig ein und aus und schnell bist du viel entspannter. Es gibt ein ganz tolles Lavendelmassageöl. Du kannst es in der Apotheke kaufen oder du hast eventuell sogar die getrocknete Pflanze bei dir zuhause. Lavendel wirkt auf die Psyche beruhigend und entspannend. Sollte dieser Duft nichts für dich sein, kennst du vielleicht ein anderes ätherisches Öl, welches besser zu dir passt.

Rescue Bachblütentropfen gibt es ebenfalls in der Apotheke. Mittlerweile sind die Tropfen auch alkoholfrei zu erhalten und der Vorteil ist, dass du hier nichts überdosieren kannst. Von den Bachblüten kannst du dem Hund wenige Tropfen auf die Lefzen geben; auch sie wirken beruhigend.

Praxisvideo. Zu den genannten Massagen fällt mir auch noch ein schönes Praxisvideo ein, welches ich dir empfehle. Du findet es hier. In dem Video zeigt Anita Balser noch viel mehr als das beruhigende Ausstreichen der Ohren (ab circa Minute 4:20). Sollte dir das Video gefallen, findest du hier noch ein zweites allgemeines Video zum Thema.

Zu guter Letzt: Gassigehen, wenn es draußen knallt. Sollte dein Hund an diesen unruhigen letzten Tagen im Jahr nicht spazieren gehen wollen oder dir ist es einfach zu unheimlich. Dann gehe doch mit deinem Hund nur kurz an den nächsten Baum oder lediglich in den Garten. Lasse deinen Hund an diesen Tagen an der Leine.

Ich hoffe, ich konnte dir einige hilfreiche Tipps geben wie du deinen Hund sicher durch die nächsten Tage führen kannst.

Denk dran, rege dich nicht über die anderen Menschen auf, die Sylvesterraketen in die Luft schießen. Wenn du dich ärgerst, dann bist du deinem Hund keine Hilfe. Ein unsicherer Hund benötigt nun einen ruhigen Menschen an seiner Seite. Vielen Menschen ist einfach nicht bewusst, dass viele Tiere sehr große Angst vor der enormen Geräuschkulisse haben und sie denken noch viel weniger an die Auswirkungen auf ihre eigene Gesundheit und die Umwelt.

Hast du noch weitere Tipps oder erfolgreich einen meiner Tipps angewendet? Dann schreibe uns.

Hab eine entspannende Zeit mit deinem Hund.
Annabelle mit Leroy und Melody

Rauhnächte – die unheimliche Energie für Neues

Mystische Rauhnächte. Bereits letztes Jahr habe ich zufällig über die Rauhnächte gelesen. Dieses Jahr bin ich erneut drüber gestolpert und nehme das nun zum Anlass euch davon zu erzählen. Da die Rauhnächte besonders für Veränderung und neue Energie stehen, sowie alte Laster loszulassen, finde ich letztendlich deren Umsetzung sehr interessant.

Im Laufe meines Zusammenlebens mit Hunden und meiner kontinuierlichen Weiterentwicklung, ist mir bewusst geworden wie eng eine gute Beziehung zu meinen Hunden auch mit meiner Lebenseinstellung zusammenhängt. Umso reflektierter ich bin, desto leichter ist auch der Umgang mit meinen Hunden. Alte Lasten loszuwerden ist daher besonders interessant für mich. Ich bin mir sicher, dass der Eine oder Andere unter euch auch seinen/ ihre Freude daran haben wird, egal ob ihr nun einen Hund habt oder nicht.

Zwei altbekannte Rituale aus den Rauhnächten sind vielen von euch sicherlich ein Begriff: das Bleigießen an Sylvester oder das Sternsingen am 06. Januar. Ebenso das Läuten der Kirchenglocken bis zur Mitternachtsmesse ist darin begründet, dass gerade zur Zeit  der Rauhnächte Geisterwesen eine besonders starke Macht haben sollen.

Rauhnächte waren eine besondere Zeit: Bereits im 16. Jahrhundert wurden sie das erste Mal erwähnt. Vermutlich entspringen sie dem germanischen Mondkalender. Für die Germanen waren die Rauhnächte eine besondere, heilige Zeit, in der nicht gearbeitet wurde. Stattdessen nutzten sie die Zeit für die Familie, zum Feiern und zum Orakeln. Das Wort „Rauhnacht“ leitet sich vom mittelhochdeutschen „rûch“ ab, was so viel wie haarig, aber auch wild bedeutet. Aber auch von Rauch, das liegt in den Räucherungen begründet.

Richtig gruselig wird es, wenn wir uns einmal folgenden Teil zu Gemüte führen. Die sogenannte „Wilde Jagd“ soll ihr Unwesen in diesen Nächsten treiben. Es sind Odin, der auch Wilder Jäger genannt wird, und Frau Holle. Frau Holle ist die Schutzpatronin dieser Tage und wie ihr aus dem Märchen wisst mag sie es nicht, wenn man in den Tag hinein lebt. Sie will, dass Talente genutzt und schlechte Angewohnheiten möglichst abgelegt werden. Da beide durch die Lüfte sausen, sind die Stürme in diesen Nächten auf sie zurück zu führen. Um sie gütlich zu stimmen, opferte man ihnen Speisen. Diese stellte man entweder vor die Türe oder verteilte sie unter Obstbäumen im Garten. Besonders weiße Wäsche sollte zu dieser Zeit nicht draußen aufgehängt werden, denn Frau Holle oder Odin, also die Wilde Jagd, könnte sich darin verfangen. Böse Geister sollen sich gerne in Unrat und Unordnung festsetzen.

Im übertragenen Sinne bedeutet es: Aufräumen in Haus und im eigenen Leben.

Die zwölf heiligen Nächte beginnen in den meisten Regionen in der Nacht auf den 25. Dezember um 0:00 Uhr und enden am 6. Januar, dem Dreikönigstag, um 24:00 Uhr.

Traumtagebuch führen. Die Rauhnächte sind die Tage von Weihnachten bis zum Jahreswechsel. Es gibt 12 an der Zahl und seit Jahren wird ihnen eine besondere Magie nachgesagt. Sie bilden eine Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Die 12 Rauhnächte sind Sinnbild für die 12 Monate des Folgejahres. Wer sich einmal damit beschäftigen und die Mystik beobachten möchte, der sollte in dieser Zeit ein Traumtagebuch führen und sich seine Träume und Gedanken notieren, um sie sich später anzusehen und zu vergleichen. Es wird gesagt, dass Träume vor 0:00 Uhr ihren Bezug zur ersten Monatshälfte haben, Träume nach Mitternacht beziehen sich auf die zweite Monatshälfte.

Wetterlage: Interessanterweise soll ebenso das Wetter in einer Rauhnacht die Wetterlage im jeweils zugeordneten Monat sein: 26.12. für den Januar, 27.12. für den Februar, 28.12 für den März, 29.12 für den April, 30.12. für den Mai, 31.12. für den Juni, 01.01. für den Juli, 02.01. für den August, 03.01. für den September, 04.01. für den Oktober, 05.01. für den November und der 06.01 für den Dezember.

Auch wenn wir vielleicht nicht an Geister, alte Seelen, die uns besuchen glauben oder auch an das Wetterorakel, so können wir die Zeit zur Veränderung, Besinnung und Heilung von alten Lasten ansehen und nutzen.

Folgende Ideen möchte ich euch daher an die Hand geben. Nehmt euch persönliche Themen vor an den einzelnen Tagen. Startet am besten damit euch zu überlegen was ihr noch in diesem Jahr loslassen, von welchem Laster ihr euch befreien möchtet. Schreibt alles auf einen Zettel und legt ihn an einen sicheren Ort. Ganz wichtige Laster, die ihr gerne sofort loslassen möchtet, könntet ihr auch auf einen Zettel schreiben und verbrennen. Es kann euch so als wichtige Initialzündung dienen durchzustarten.

24. Dezember, 24.00h: Im Kreise der Familie und Freunde

Die Familie steht an diesem Tag bei den meisten von euch im Mittelpunkt. Geht doch einmal in euch und fragt euch, was ihr an euren Lieben schätzt oder wofür ihr dankbar seid. Was haben euch eure Eltern oder Großeltern beigebracht als ihr noch Kind ward oder in welchen Situationen haben sie euch beschützt? In welchen Situationen habt ihr euch verlassen und missverstanden gefühlt? Möchtet ihr das noch einmal ansprechen oder auch nur für euch selber auf einen Zettel schreiben?

25.Dezember: Gedenkt Verstorbener

Die Familie steht an diesem Tag bei den meisten von euch im Mittelpunkt. Gedenkt doch heute an die Verstorbenen und zündet eine Kerze für sie an. Geht einmal in euch und überlegt welche Charaktereigenschaften oder Hobbys vielleicht in euch noch weiterleben? Erinnert euch an schöne Stunden mit ihnen zusammen.

26.Dezember: Freundschaften

Überlegt euch doch an diesem Tag welche eurer Freunde euch in diesem Jahr besonders „gut getan“ haben?  Was bedeutet euch Freundschaft? Vielleicht habt ihr sogar Lust eure Freunde anzurufen und  ihnen zu sagen wie viel sie euch bedeuten.

27. Dezember: Wer seid ihr?
An den Tagen zuvor habt ihr vielleicht die Möglichkeit genutzt um euch Gedanken zu machen über eure Mitmenschen und wie sie euch bewegen. Überlegt doch heute einfach mal wer ihr seid? Ihr könntet in euch gehen und euch fragen, wie oft seid ihr tatsächlich noch ihr selbst? Wie oft verbiegt ihr euch für andere nur um „nett“ zu sein? Überlegt euch, ob ihr im nächsten Jahr so weiter leben möchtet und ob es euch gut tut?

28. Dezember: Bewusst werden
Ihr habt euch am vergangenen Tag Gedanken dazu gemacht was euch Freundschaft bedeutet. Gibt es Freunde, die euch „Energie rauben“? Welche Situationen rauben euch Energie? Welchen Stress legt ihr euch selber auf? Überlegt euch was ihr ändern könnt, damit es euch besser geht und schreibt es auf.

29. Dezember: Freundschaft zu sich selbst
Fragt euch doch heute einmal wie oft ihr mit euch selber unzufrieden seid? Wie oft steckt ihr euch Ziele, die viel zu hoch sind? Wie oft macht ihr euch selbst fertig nur weil ihr in euren Augen nicht perfekt genug seid? Schreibt alles auf und hinterfragt woher diese negativen Gedanken kommen? Entstammen sie vielleicht sogar eurer Kindheit?

30. Dezember: Be-Reinigung
Nun ist euch vielleicht klar geworden was ihr NICHT in das Neue Jahr mitnehmen möchtet. Gibt es Situationen, die ihr noch bereinigen oder klären möchtet? Ihr könntet auch in eurer Wohnung aufräumen. Welche Gegenstände oder Kleidungsstücke habt ihr mehr als 1 Jahr nicht mehr genutzt oder getragen? Spendet sie an Bedürftige oder verkauft sie. Nehmt ein Bad um alte Lasten abzuwaschen.

31. Dezember: das Neue Jahr

Gestaltet diesen Tag bewusst. Trefft euch mit Freunden, die euch viel bedeuten. Geht gemeinsam (mit euren Hunden) spazieren. Fallen euch vielleicht noch Vorsätze ein, die ihr bereits im letzten Jahr nicht erfüllen konntet? Fällt euch vielleicht gemeinsam ein wieso dein altes Vorhaben gescheitert ist? Sprecht mit anderen darüber. Eventuell sehen sie es auch aus einem anderen Blickwinkel und können euch erklären wieso eure Vorhaben doch nicht gescheitert sind. Vielleich hast du schon viel mehr geschafft als du denkst. Fasst gemeinsam neue Vorsätze.

1. Januar: Glück

Verschenke doch heute einfach Glückssymbole und sage Freunden und Familie was du an ihnen besonders magst. Alternativ kannst du ihnen auch eine schöne Karte zukommen lassen und alles was du ihnen Positives sagen möchtest dort aufschreiben.

2. Januar: Wie kann ich im Neuen Jahr glücklicher werden?
Jetzt hast du möglicherweise schon soviel Glück verteilt, nun bist du selbst an der Reihe! Schreibe auf was dich im Neuen Jahr glücklicher machen könnte. Es ist dabei egal, ob es für dich „nur“ bedeuten sollte mehr Zeit mit deinen Lieben oder deinen Hunden zu verbringen. Nur du weißt was für dich wichtig ist.

3. Januar: Glücklich sein
Mache dir heute bewusst wie du deine Visionen umsetzen möchtest. Was genau wirst du in diesem Jahr unternehmen um deinem Ziel näher zu kommen? Überlege dir was dich die ganze Zeit davon abgehalten hat es nicht zu erreichen? Und was machst du genau in dieser Zeit? Lässt sich nicht mit ein wenig mehr Planung vieles vereinfachen?

4. Januar: Welche Wesenszüge möchte ich loslassen?
Als es einen Tag zuvor darum ging persönliche Visionen umzusetzen, wird der Eine oder die Andere unter euch gemerkt habt, dass ein großes „JA,ABER“ plötzlich dick und fett eure Gedanken beherrschte. Könnte genau das auch einer eurer Wesenszüge sein, den es gelten könnte zu überdenken im Neuen Jahr?

5. Januar: Was haben die Rauhnächte mit mir gemacht?

Du hast dich nun mehrere Tage mit den Rauhnächten beschäftigt und vor allem mit dir selbst. Was ist dir in dieser Zeit aufgefallen? Wie fühlt es sich an? Gibt es jetzt noch etwas was du dringend loswerden möchtest? Schreibe es auf einen Zettel und verbrenne es.

24.00h in der Nacht auf den 6. Januar: die Rauhnächte sind zuende
Mach es dir gemütlich und nimm dir die Zeit deine Notizen noch einmal durchzulesen. Besinne dich und denke über alles in Ruhe nach. Hast du in den vergangenen Tagen etwas dazu gelernt oder über dich selbst erfahren? Überlege ob du nicht gewisse neue Rituale in deinen Tagesablauf aufnehmen möchtest.

Wenn du magst, kannst du nun jährlich an den Rauhnächten teilnehmen und diese nutzen um Rückschau zu halten, alte Laster loszuwerden und Neues zu beginnen. Viel Freude dabei.

Hast du dir vielleicht dein Traumtagebuch nach einiger Zeit wieder zur Hand genommen? Oder hat dieses Ritual dir dabei geholfen bestimmte Laster loszuwerden oder Veränderungen zu starten?

Wir freuen uns, wenn du uns von deinen Erlebnissen berichtest.

Annabelle mit Leroy und Melody