Wie Insektizide unser Wohnzimmer kontaminieren

Was verbindet ihr denn mit dem Wort Insektizid? Ist das für euch positiv belegt? Ich assoziiere damit Gift, Lähmung, Tod, Insekten, Felder, Pflanzen und Bienensterben. Positiv belegen kann ich das Wort nicht. Allenfalls fallen mir dann noch die Wollläuse an meiner Klivie ein, die ich vor einiger Zeit mit einem Insektizid bekämpft habe. Mittlerweile mache ich auch das schon anders, verwende Öl und die Läuse ersticken, ansonsten sehe ich das als letztes Mittel der Wahl. Der Gedanke daran, dass ich selbst das Mittel an die Hände bekomme oder aber ich auf andere Art damit in Kontakt gelange, löst in mir Unbehagen aus.

Warum erzähle ich euch heute über Insektizide? Weil wir heutzutage, meiner Meinung nach, viel zu unbeschwert diese Mittel einsetzen und das zusätzlich bei unseren Haustieren. Das Problem dabei ist, dass wir alle mit den Folgen zu kämpfen haben, spätestens wenn die Insekten, u.a. das Nahrungsmittel unserer Vögel und die Bienen, die für die Bestäubung der Pflanzen sorgen, nicht mehr da sind.

Die Pflanzen und Bäume sorgen für unseren lebensnotwendigen Sauerstoff. Dieser Grund sollte allein schon wichtig genug sein, um Insektizide nicht wahllos einzusetzen.

Die Internetseite doccheck definiert das Wort Insektizid wie folgt:
Ein Insektizid ist ein Pestizid, welches speziell gegen schädliche Insekten wirken soll. Ein anderes Wort dafür ist Insektengift. (…) Die Mehrzahl der zur Zeit angewendeten Insektizide hemmen die Acetylcholinesterase der Insekten, was die neuronale Signalweiterleitung behindert und zu einer Überreizung führt.

Vereinfacht heißt das: Der Stoff (das Enzym), der eigentlich eine Reaktion im Körper hervorgerufen hätte, tut das nun nicht mehr (gehemmt) und das hat negative Auswirkungen auf die Steuerungszentrale (das zentrale Nervensystem). Das Insekt stirbt, denn durch die Beeinträchtigung der Steuerungszentrale verliert das Insekt letztendlich die Gewalt über die Motorik und letztendlich aller lebenswichtigen Funktionen.

Ganz egal welcher genaue Mechanismus bei all den unterschiedlichen Stoffen, die auf dem Markt sind, dahinter steckt. Es geht immer darum das Nervensystem der Insekten bzw. Zecken tödlich zu stören. So folgt der Wirkstoff Fluralaner dem Prinzip die Nervenreizleitung an den Zellmembranen zu blockieren. Das geschieht dadurch, dass bestimmte Rezeptoren die Chlorid-Kanäle in den Zellmembranen von Nervenzellen öffnen und letztendlich eine Erregungsweiterleitung verhindert wird. Es kommt zur Lähmung und Tod.

Weshalb reagieren wir hier auf diesen Stoff? Weil nicht nur Insekten oder Zecken diese Rezeptoren haben, sondern auch wir bei uns im ZNS!

Wir reagieren mit Durchfall und Erbrechen, denn der Körper will das Gift schnellstens loswerden

Die Gefährlichkeit eines Insektizides spüren wir dann, wenn wir mit einem Insektizid in Berührung kommen. Natürlich sind wir um einiges größer als ein Insekt, aber auch hier gilt immer: die Menge macht das Gift und es entscheidet auch immer die Konstitution desjenigen, der damit in Berührung kommt. Das bedeutet: Ist er vielleicht bereits chronisch krank oder sein Immunsystem nicht intakt? Oder hat speziell der Hund einen MDR1 Defekt? Dieser kommt bei den Rassen Collie, Border Collie, Sheltie, Australian Shepherd , Schäferhund häufiger vor. Hunde mit diesem Defekt haben eine für bestimmte Substanzen bei weitem durchlässigere Blut-Hirn-Schranke als andere Hunde.

Vereinfacht heißt das: Stoffe, die nicht in das zentrale Nervensystem und somit ins Gehirn gelangen dürfen, weil sie dort Schaden anrichten, können durch die Kapillarwand teilweise hindurch und sind dann im Gehirn! Es ist unklar was sie dort anrichten.

Das zentrale Nervensystem (ZNS) der Säugetiere ist zwar um einiges ausgereifter als das eines Insekts, aber die Nebenwirkungen eines Insektizides können dennoch schnell Durchfall oder Erbrechen sein. Wenn es eingeatmet wird ist über eine Reizung der Atemwege, über Asthma bis hin zur Atemlähmung alles möglich. Eine Störung im ZNS macht sich möglicherweise als Gangstörung, Lähmung, Seh- oder Sprachstörung oder Epilepsie bemerkbar.

Auf Seite 24 dieser Dissertation über ein Mittel zur Entwurmung, welches sich auch die oben beschriebenen Rezeptoren zunutze macht wie Fluralaner, findet ihr den Hinweis, „kaum permeabel (durchlässig)“. Was aber passiert bei Hunden, die einen MDR1 Defekt aufweisen? Sie haben doch eine bei weitem durchlässigere Blut-Hirn-Schranke von Geburt an!

Wir alle gehen viel zu sorglos mit Insektiziden um, denn sogar unsere Haustiere werden damit regelmäßig behandelt!

Insektizide werden sehr vielfältig eingesetzt. Neonikotinoide in den Insektiziden belasten sogar unsere Böden und unser Grundwasser. Sie bleiben über Jahre dort und belasten letztendlich unser Ökosystem enorm. 

Hier findet ihr einen interessanten weiterführenende Artikel zum Thema.

Gericht stoppt Verwendung von Neonicotinoid

Für alle, die es bisher noch nicht wissen:
Zu den Neonikotinoiden gehören beispielsweise Dinotefuran, enthalten in  Vectra 3D (Floh- und Zeckenmittel für Hunde). Es hat als Pestizid in der EU keine Zulassung!

Imidacloprid, auch aus der Gruppe der Neonikotinoide, darf seit 1996 gegen Tierläuse bei Hunden und Katzen verwendet werden.

Weitere Präparate sind:
Advantage
Midaspot
Advantix (Kombipräparat mit Permethrin)
Advocate (Kombinationspräparat mit Moxidectin)
Seresto (Kombinationspräparat mit Flumethrin)

Im Handel gibt es, wie schon erwähnt, einige chemische Mittel, mit denen einem Befall durch Flöhe, Zecken und Milben vorgebeugt werden soll. Bei diesen Präparaten, die Insektizide enthalten, können Nebenwirkungen je nach Konstitution des Hundes nicht ausgeschlossen werden. Hinzu kommt das Problem, dass bei der Mehrzahl der Präparate zunächst unser Hund diese Nervengifte aufnehmen muss (!), damit dann das Ungeziefer nach einem Biss (!) stirbt und vom Hund ablässt.

Den Abwehreffekt gegen Flöhe und Zecken bleibt so manches Mittel schuldig und damit bietet es auch keinen Schutz vor Übertragung von Erregern.

Hier eine Übersicht über die Inhaltsstoffe der gängigen Antiparasitika:
Fluralaner  in Bravecto
Nitenpyram in Capstar
Spinosad in Comfortis
Lotilaner in Credelio
Afoxolaner in Nexgard
Lufenuron in Program
Sarolaner in Simparica

Falls ihr euch Sorgen um eure Gesundheit macht bezüglich einiger Krankheitserreger, die Flöhe und Zecken in einigen Fällen übertragen können, möchte ich auf eine Studie des Mittels Bravecto verweisen. Diese kann leider nicht ausschließen, dass bei Verwendung die Umwelt, also auch unsere Kinder, kontaminiert (verseucht) werden.

Für diejenigen, die sich für die Studie interessieren, sie ist hier zu lesen. Für diejenigen unter euch, die die Links nicht öffnen können, habe ich zwei wesentliche Ergebnisse der Studie zusammengefasst:

„(…) kommt das CVMP zu dem Schluss, dass das SpotOn die häusliche Umgebung leicht kontaminieren kann, ebenso andere Haustiere und Menschen (einschließlich Kinder), ohne dass körperlichen Kontakt stattfindet(…)“

„(…)Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieses Produkt die Umwelt in einer häuslichen Umgebung, einschließlich Menschen indirekt verunreinigen kann. Die genaue Ursache der Kontamination von Kontrolltieren in den TAS-Studien ist nicht klar. Daher sollten die beobachteten Werte in Kontrolltieren berücksichtigt werden, da dies auch für den Menschen gelten kann.(…)”.

Ich möchte abschließend erwähnen, dass ich hiermit niemandem meine Meinung aufdrängen möchte und ich gehe davon aus, dass jeder von euch mündig genug ist um sich sein eigenes Urteil zu bilden. Ich gehe auch ganz stark davon aus, dass ihr alle nur das Beste für eure Lieben möchtet. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass es oftmals leider an Aufklärung fehlt und ich hoffe, dass mit diesem Artikel auch diejenigen unter euch, die vielleicht mit den ganzen Fachbegriffen und Zusammenhängen verständlicherweise absolut überfordert sind, einen kleinen Einblick erhalten um selbst eine Entscheidung für oder gegen Antiparasitika zu treffen bzw. sie mit Bedacht ein zu setzen.

Ein Wort zum Schluss: Ist ein Hund häufig von Parasiten befallen, sollte die Ursache gefunden werden. Ein extremer Befall ist nicht natürlich und es sollte unbedingt nachgeforscht werden woran es liegt.

Ich hoffe, ihr konntet einige Informationen für euch mitnehmen und euren Gehirnknoten wieder lösen 😉

Natürlich interessiert uns eure Meinung! Wir freuen uns daher auf euren Kommentar.
Annabelle mit Leroy und Melody

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Meine genutzten Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/GABA-Rezeptor
artgerecht-tier.de
hausgarten.net
http://www.ema.europa.eu
doccheck.de
http://www.pharmawiki.ch/wiki/
geo.de
houndsandpeople.com

[miDoggy Blogparade] Hund und Job

Wir nehmen teil an der Blogparade von miDoggy

 

Hund und Job? Und ob! Glücklicherweise kann ich als Selbstständige den Vorteil genießen Leroy und Melody mit ins Büro nehmen zu können. Es ist eine unheimliche Bereicherung für uns alle und die Hunde sind kaum noch weg zu denken. Ein Leben ohne Hund oder ein Job ohne meine Hunde? Heute für mich undenkbar.

Job ohne Hund? Es gab eine Zeit kurz nach meinem Abitur, da hatte ich noch vor eine medizinische Karriere einzuschlagen. Aber es war mir nicht möglich sofort einen Platz bei uns an der Universität zu bekommen und auch die Alternative Graphik Design konnte ich nicht sofort realisieren, so dass ich zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau machte in unserer Firma. Im Nachhinein bin ich unheimlich froh darüber, dass es so gelaufen ist, denn als Ärztin in der Kinderherzchirurgie wäre es mir nicht möglich gewesen die Hunde mitzunehmen. Vermutlich wäre es generell schwierig gewesen mir überhaupt den Traum vom eigenen Hund zu ermöglichen und in meinem Leben würde mir da ganz schön etwas fehlen. Bereits als 9jährige hatte ich meinen ersten Hund. Charly, einen Beagle aus dem Tierheim.

Dadurch bedingt, dass der Wissenshunger in die Anatomie des menschlichen Körpers und der Wunsch andere zu heilen blieb, entschied ich mich dann zu einer Ausbildung zum Heilpraktiker. Etwas später entschied ich mich das Handwerk der klassischen miasmatischen Homöopathie auch noch nebenberuflich zu erlernen. Ohne diesen anfänglichen Umweg und die Steine, die mir durch den NC an der Uni in den Weg gelegt wurden, wäre ich vermutlich nie diesen Weg gegangen. Heute bin ich froh darüber.

Heute genieße ich es gleich am Morgen mit Leroy und Melody spazieren zu gehen bevor es arbeiten geht. So ein Spaziergang macht mich ruhig und erdet mich enorm. Aus gesundheitlicher Sicht betrachtet sind regelmäßige Spaziergänge sehr wertvoll und was gibt es Schöneres als zwei Freunde dabei zu haben und vor der Arbeit nochmal ordentlich Sauerstoff zu tanken?
Ruhemodus Kommen wir dann wieder am Büro an, sind wir alle glücklich und besonders die Hunde zufrieden. Sie bekommen noch ihr Frühstück und schlafen dann. Dazu schließe ich dann auch meine Bürotür, denn so fällt es mir am einfachsten beide in einen Ruhemodus zu bekommen. Besonders bei Leroy fällt dann sehr viel Anspannung ab und das ist mir sehr wichtig. Meiner Meinung nach ist es für einen Hund, der den ganzen Arbeitstag unter Starkstrom steht, andauernd durchs Büro rennt, und dazu auch noch gepusht wird wie beispielsweise durch zusätzliche Spieleinheiten, nicht von Vorteil für seine Gesundheit sowie innere Ausgeglichenheit. Ein Hund benötigt weitaus mehr Schlaf als der Mensch.

Schlaf ist für Hunde genau so wichtig wie Bewegung, Zuneigung und Auslastung.

Ausgleich Für mich als Mensch ist auch erst ein ruhiger Hund Ausgleich zum teilweise stressigen Büroalltag. Ein vom Spaziergang ruhiger und gesättigter Hund, der zufrieden in meinem Büro schläft, lässt mich konzentriert arbeiten, wie Liefertermine koordinieren und diverse Herausforderungen bei Projekten lösen. Wenn der Hund dann hin und wieder aufwacht, sich streicheln lässt und dann wieder schnarchend im Korb liegt, macht mich das glücklich. Melody stützt sich mindestens ein Mal am Tag auf meinen Bürostuhl auf, um mir eine kleine Liebkosung ans Ohr zu geben. Nach ein paar Streicheleinheiten legt sie sich dann wieder hin.

Burnout-Prävention Es gibt mittlerweile sogar Studien, die belegen, dass gerade Hunde im Job unheimlich wertvolle Mitarbeiter sind, gerade im Bezug auf die Burnout Prävention. DOG-IN statt BURN-OUT ist vom Bundesverband Bürohund e.V. das Motto und hier findet ihr eine ganz interessante Studienarbeit dazu. Das Leben ist schon stressig genug und gerade die meisten Jobs bieten unheimliches Potential dazu sich von diesem Strom in den Burnout mitreißen zu lassen. Ich habe selbst schon vor Jahren Phasen gehabt in denen ich Monate lang Freunde für meinen Job vernachlässigt habe und nur noch selten meinen Hobbys nachgegangen bin. Das Ende vom Lied war, dass ich so ausgelaugt war, dass ich nur noch schlafen konnte und bei jeder Kleinigkeit geheult habe. Ist es das wert? Nein. Ich habe die Reißleine gezogen!

In so eine Spirale möchte ich einfach nicht mehr kommen. Es ist es nicht wert.

Ich habe auch immer meine Regenkleidung mit im Auto und wir gehen bei Wind und Wetter spazieren. An den meisten Tagen endet bei uns ein Bürotag auch mit einem ausgiebigen Spaziergang im Grünen. Wir gehen im Wald spazieren, im Sommer wahlweise auch an den See zum (Hunde)schwimmen. Oft genieße ich es mit den beiden einfach nur am frühen Abend am See zu sitzen oder bei uns die Halde erklommen zu haben und in Ruhe den Sonnenuntergang genießen zu können.

Wie sind denn eure Erfahrungen?
Dürft ihr euren Hund mit zur Arbeit nehmen? Oder habt ihr keinen Hund, weil er mit eurem Job nicht vereinbar ist?

Wir freuen uns auf eure Kommentare.
Annabelle mit Leroy und Melody

Abschied nehmen

Wenn Ihr mich sucht,
dann sucht mich in Euren Herzen.
Wenn Ihr mich dort findet,
dann lebe ich in Euch weiter.
Du bist nicht mehr dort wo Du warst,
aber Du bist überall wo wir sind

So schön formulierte es Thornton Wilder

Heute, am 20. April 2017, ist der vierte Todestag von meinem Opi und zudem nähert sich auch der vierte Todestag meines Hundes Francis. Heute habe ich zufällig einen Aufruf, die so genannte Blogparade, von Team Hundeseele entdeckt. Daher schreibe ich spontan einige Zeilen zum Thema „Abschied nehmen“.

Das Jahr 2013 war für mich ein besonders emotional schwieriges Jahr. Erst starb mein Opi im April und im Juni folgte dann auch noch mein alles geliebter Hund Francis. Es war für mich sehr schwierig, zumal gerade der eigene Hund einem in schwierigen Zeiten Halt gibt. Diesen Halt hatte ich an diesem Tag im Juni verloren.

Es war ein ganz normaler Tag und eine ganz normale Gassirunde mit unseren besten Freunden und Hundekumpels. Wir hatten viel Spaß und Francis sollte lediglich die Hunderampe hoch ins Auto steigen und verweigerte dieses; vielmehr er war dazu nicht in der Lage. Er verhielt sich komisch und war unsicher. Wir waren alle ziemlich ratlos und auch erschrocken, denn bis zu diesem Zeitpunkt war alles normal. Nun aber taumelte Francis und ich hatte ein ungutes Gefühl. Es war Wochenende und so entschied ich mich zur Tierklinik nach Recklinghausen zu fahren.

Rückblickend kann ich gar nicht sagen welche Gedanken mir durch den Kopf gingen, aber ich war mir ganz sicher, dass ich nur kurz mit Francis in der Klinik sein und es ihm schnell besser gehen würde. Ich hoffte, dass er sich einfach nur übernommen hatte und ihm entweder seine Spondylose oder Arthrose zu schaffen machte und ein Schmerzmittel genügen würde. Ich hatte etwa zwei Monate vorher noch sein Herz und weitere innere Organe schallen lassen als eine Art Check-Up bei einem Spezialisten und dieser Arzt hatte ihm einen guten Gesundheitszustand verzeichnet.

Das Krankheitsbild was Francis nun zeigte passte so gar nicht zu diesen Worten und machte mir große Angst.

An der Klinik angekommen war die Realität eine ganz andere. Ich hatte Bescheid gesagt, dass mein Hund wohl sehr starke Schmerzen und weil er taumelte wohl auch Kreislaufprobleme habe. Schon die Rampe hinunter war schwierig zu bewerkstelligen. Aber, Francis war zäh und er schaffte es mit meiner Hilfe. Aber es war alle zu viel für ihn und ihm ging es beschissen.

Mitten auf dem Weg zum Klinikeingang, kollabierte er mir und parallel stürzte uns schon eine Tierarzthelferin entgegen.

Aber ich war frohen Mutes, denn in der Klinik wird uns geholfen! So dachte ich und so redete ich mir es ein. Die schaffen alles! Wenn ich nun zurück blicke, weiß ich nicht, ob Francis sich schon auf dem Behandlungstisch von mir verabschiedet hatte. Er lag matt da, seine Lefzen waren weiß und die Ärzte schoben ihn schnellstens in den Intensivbereich.

Ich war wie benebelt und stand unter Schock.

Aber, ich war mir immer noch sicher, dass er es schaffen würde. Aufgrund seiner regelmäßigen Physiotherapien dort und den beiden Kreuzbandoperationen kannten sie uns alle in der Klinik und der stoische Francis wurde von allen sehr geliebt.

Ich glaube ich war bis 1:00h nachts noch in der Klinik und er war auch so weit stabil, aber sollte unter Beobachtung bleiben. Daher fuhr ich dann irgendwann doch, denn ich konnte weiter auch nichts tun und in Gedanken war ich eh bei meinem Hund. Die Tierärztin sagte noch zu mir, dass sie sich melden würde, wenn etwas sein würde.

So fuhr ich dann auch nach Hause und es war gefühlsmäßig meine längste Autofahrt ohne einen Hund in meinem Auto und ganz alleine in so einer schweren Situation. Meine Eltern zuhause konnten es gar nicht begreifen und machten mir Mut, dass auch kein Anruf kommen würde, denn es ginge Francis sicherlich schon besser.

Leider war diese Annahme komplett falsch. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern
wie unruhig ich im Bett lag und wie in der zweiten Nachthälfte mein Herz plötzlich stolperte und nicht mehr im Rhythmus schlug.
Für mich war das ein unbekanntes Gefühl, aber tief in meinem Innern wusste ich was los war.

Wenige Minuten später klingelte mein Telefon und ich habe es im Schockzustand erst mal ignoriert. Ich wusste was das bedeuten würde und ich wollte diese Realität nicht wahr haben.

Und nein, Francis konnte und durfte nicht tot sein!!

Ich weiß noch wie ich die Tierärztin am Telefon anschimpfte, dass es nicht sein kann, weil der Check-Up doch ein anderes Ergebnis erbracht hatte und er war doch gesund! Kann jemand sterben, der gesund ist?! Nein! Darf nicht! Kann nicht.

Die Realität war so verdammt bitter und ich fühlte mich so hilflos und allein. Was hatte ich all die Tage denn übersehen? Hätte mir etwas auffallen müssen?

Die Tierärztin sagte mir, dass sie sogar nachts noch den Oberarzt hatten kommen lassen, um alles Mögliche ermöglichen zu können. Und sie war die ganze Zeit bei ihm geblieben. Aber es half nichts.

Am Ende steht man nur da und kann sich nichts erklären. Die Ärzte sagten, dass am Ende seine Organe einfach versagt hätten. Mit 13 Jahren darf sowas auch passieren. Aber, es tut so verdammt weh. Es ist beschissen.

Leider gehört auch das zum Leben dazu.

Ein Vierteljahr habe ich es ohne einen Hund ausgehalten. Irgendwann wusste ich, dass Francis es gewollt hätte, dass ich einer armen Hundeseele ein Zuhause geben würde. Leroy zog ein…

Trotz vieler Emotionen dürft ihr es gerne kommentieren und uns eure Erfahrungen mitteilen.

Angepöbelt

Glücklicherweise wurde ich in den letzten 16 Jahren Hundehaltung weder mit meinem Staffordshire Terrier Mischling, noch mit meiner Rotnase, je körperlich angepöbelt. Je nachdem wie man sich als Mensch jedoch an einem Tag fühlt, so können auch schon vermeintliche Gesten, jemand wechselt die Straßenseite, oder Blicke negativ empfunden werden und einen emotional verletzten.

Blicke sagen mehr als tausend Worte

Blicke sagen mehr als tausend Worte, heißt es in einem Sprichwort so schön. An manchen Tagen ist man einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden und dann läuft der ganze Tag einfach Kacke und man latscht von einem Kackhaufen in den anderen. Muss ihr Hund keinen Maulkorb tragen ist die Frage, die mich in den Zeiten meines Staffordshire Terrier Mischlings oftmals verfolgt und mich zeitweilig echt genervt hat. Jetzt mit meiner Rotnase ist es komischerweise ruhiger um diese Frage geworden, aber Aussagen anderer Hundehalter nach zu urteilen, die ich in den letzten Jahren getroffen habe, hat sich eine merkliche Veränderung vollzogen. Oftmals wird nun weniger Unterschied gemacht um welche Rasse es sich an der Leine handelt. Hundehalter werden pauschal angemault je nachdem auf welche Spezies Mensch man so beim Spaziergang trifft.

Muss ihr Hund keinen Maulkorb tragen?

Die Frage ist, ob man in eine solche Situation überhaupt Energie reinstecken sollte. Eigentlich sollten wir diesen Menschen keine Macht geben uns berühren zu lassen. Nun sind wir aber alle auch keine Maschinen und so geschieht es trotzdem, dass wir uns an einem Grünstreifen wieder finden und ein Passant unserem Hund in aller Seelenruhe beim scheißen zusieht und innerlich schon darauf hofft, dass wir den Haufen liegen lassen. Natürlich lassen wir als netter Hundehalter diesen nicht liegen.

Hundeerziehung – Zündstoffgarantie

Ein weiteres klassisches Thema ist die Hundeerziehung. Hier meinen sogar Hundehalter unter sich, dass sie anhand einer kleinen Sequenz im Umgang zwischen Hund und Halter, die sie sehen, ihr Urteil fällen können.
Ist der Hund noch nicht erzogen, ist das schon einmal ein Kritikpunkt, den man hört. Leider ist das nicht mit drei Leckerchen mal nebenbei zu regeln und wenn man sich dann häufiger über den Weg läuft, so heißt es sehr schnell ihr Hund ist ja immer noch nicht erzogen. Gehen sie mal zu einer vernünftigen Hundeschule!
Sollte es so sein, dass man gerade dabei ist den Hund zu erziehen und den Hund in dem Moment, vielleicht sogar körperlich blockt und sein Fehlverhalten im Ansatz korrigiert, so ist man ein Tierquäler.

Woran liegt sowas?

Manchmal denke ich, dass es für so manchen Menschen einfacher ist, sich mit den vermeintlichen Problemen anderer als mit den eigenen auseinander zu setzen. Bei anderen ist es vielleicht Frust oder ein hohes Geltungsbedürfnis, da sie sonst in ihrem Leben nichts zu sagen haben. Egal was uns als Mensch jedoch passiert, sollten wir uns nie einreden lassen, dass WIR falsch sind. Nein!

Niemand kann jemals so leben, dass jeder mit einem einverstanden ist. Wir sollten darauf achten, dass wir jeden Morgen gerne in unseren Spiegel schauen können.

Ich habe vor kurzer Zeit einen guten Vergleich gelesen, mit dem ich diesen Beitrag abschließen möchte: Als Jesus übers Wasser ging, kam einer und meinte: bist wohl zu faul zum schwimmen – oder was?!
… sagt doch eigentlich alles aus.

Und was hast du erlebt?
Wir freuen uns, wenn du unseren Artikel kommentierst und teilst.
Annabelle mit Leroy und Melody

Kokosöl – Tausendsassa für Hund&Halter

Nachdem es auf meinen Artikel über Parasiten mehrfach die Bitte gab, möchte ich in diesem Artikel auf die genaue Anwendung von Kokosöl eingehen. Zusätzlich möchte ich euch die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten näherbringen und euch erklären weshalb der Laurinsäuregehalt vom Kokosöl unbedingt beim Kauf zu beachten ist!


Gründe für die Verwendung
Kokosöl vereint, meiner Meinung nach, mehrere Vorteile miteinander. Gerade als Hundehalter können wir mit dem Kokosöl sogar gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: als Zeckenschutz, in der Küche, zur Haut- und Haarpflege. Zudem duftet es einfach herrlich erfrischend – ist das nicht genial?!

Zeckenschutz als Wellnessmassage ist bei uns zu einem kleinen Erlebnis geworden. Es bereitet allen eine große Freude und bringt ein hohes Maß an Entspannung mit sich. Meine Hunde sind, wenn sie das Glas sehen, bereits in Erwartungshaltung. Sie verbinden nämlich mit dem Kokosöl eine gemeinsame Zeit, Zuwendung und sie wissen, dass für sie auch ein Esslöffel voll abfällt und auch ich genieße den Duft des Kokosöls während der Anwendung. Ich nehme mit einem Teelöffel eine kleine Menge in die Hand und verreibe das Öl in der Hand, so dass es langsam flüssig wird. Ich trage es am gesamten Körper auf, sowohl mit, als auch gegen die Haarwuchsrichtung. Die Achseln werden auch eingecremt, denn dort nisten sich gerne die Zecken ein. Ich habe selbst noch keine Erfahrungen damit, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass das Kokosöl auch in die Ballen der Hunde einmassiert, es auch einen guten Schutz vor Grasmilben bieten könnte.

Die Massage können wir auch auf unsere Haut ausweiten. Die Haut wird wunderbar weich und samtig. Das Kokosöl hat den Vorteil, dass es keinerlei chemische Inhaltsstoffe enthält und frei von Erdöl ist (Paraffine). Es ist daher gut bei Hautirritationen anzuwenden. Menschen mit sensibler Haut finden im Kokosöl eine wunderbare Alternative zu den herkömmlichen teuren Cremes.

Die Anwendung innerlich ist nicht nur für unsere Vierbeiner interessant. Mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen trägt das Öl nicht nur zu einer gesunden Darmflora bei, sondern hält sie auch im Gleichgewicht. Neben Aminosäuren enthält das Kokosöl auch Vitamine und Spurenelemente. Es stabilisiert auf natürliche Art und Weise den Cholesterinspiegel.

Die Dosierung für Hunde liegt bei 1 TL pro 10kg Körpergewicht. Es kann auch nicht überdosiert werden. Lediglich manche Hunde sollen mit Durchfall reagieren, was ich persönlich jedoch noch nie beobachten konnte.

Für einen effektiven Zeckenschutz sollte der Laurinsäuregehalt unbedingt beachtet werden. Dieser sollte bei 50% oder mehr liegen. Die Laurinsäure ist bei der Abwehr von Zecken besonders wichtig, denn die Plagegeister mögen den Geruch einfach nicht. Die genaue Studie zur Wirkung von Laurinsäure findet ihr hier.

Eine Produktübersicht inklusive Laurinsäuregehalt habe ich euch zusammengestellt:
Dr. Goerg Bio Kokosöl, nativ und kaltgepresst, 60% Laurinsäuregehalt
Bio Planète Bio Kokosöl, nativ und kaltgepresst, 50% Laurinsäuregehalt
100ProBio Kokosöl nativ ohne Zusatzstoffe, 50% Laurinsäuregehalt
BIO Kokosöl von Nutriverde, nativ und kaltgepresst, 49,3% Laurinsäuregehalt

Ich hoffe ich konnte euch die positiven Eigenschaften von Kokosöl näher bringen sowie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Wir freuen uns auf euer Feedback. Gerne dürft ihr diesen Beitrag teilen.

Das ist doch irre! Oder irre ich mich?

Es gibt Dinge im Leben, die scheinen im ersten Moment so unwahrscheinlich, dass man sie zunächst gar nicht glauben mag. Mir ist bei der Recherche für diesen Beitrag aufgefallen, dass ich in drei Jahren sage und schreibe bereits 20 Jahre lang eine so genannte Listenhund-Halterin bin. Ich kann das gar nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht und im selben Moment ist es einfach so unfassbar, dass es nach dieser langen Zeit immer noch Leute gibt, die immer noch das Märchen vom bösen Kampfhund glauben.

Wie oft habe ich mir in den ganzen Jahren vor der Dummheit einiger Mitmenschen am liebsten an den Kopf gefasst. Wie oft habe ich am Verstand mancher Menschen gezweifelt.

Liebe Leute, mal ganz ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, dass sich eine durchschnittliche Familie, junge oder alte Menschen einen nachweislich gefährlichen Hund ins Haus holen würden? Ihr müsst doch langsam mal realisieren, dass es sinnvoll sein kann sich selbst seine eigene persönliche Meinung zu bilden und nicht immer nur eine  vorgekaute Meinung nachzuplappern.

Und ja, es gibt gefährliche Hunde, die wir als Durchschnittsbürger jedoch nie zu sehen bekommen.

Sie werden dort, wo es wenige mitbekommen zu dem gemacht was sie dann letztendlich sind. Wenn sie dann ausgedient haben, werden sie entsorgt. So einfach wird das gehandhabt. Diese Hunde, sind jedoch nicht von Geburt an böse. Sie werden so, weil das andere Ende der Leine, nämlich dieses Klientel, dafür sorgt, indem sie die Hunde dementsprechend behandeln und bereits bei der Zucht selektieren. Die Hunde werden dazu fürchterlich misshandelt und trainiert tagein tagaus bis sie nicht mehr können außer den Weg nach vorne zu gehen. Das Schlimme daran ist, auch diese Hunde wollen ihrem Menschen gefallen und tun dann alles für diesen, auch zu sterben. Eben weil sie ihrem Menschen so ergeben sind.

Für viele Menschen sind sie einfach nur die Listenhunde. Schublade auf. Schublade zu. Fertig.

Meinen ersten Staffordshire Terrier Mischling habe ich im Jahr 2001 adoptiert als gerade die Hundeverordnungen der einzelnen Bundesländer ins Leben gerufen worden. Er hieß Francis, war sehr muskulös und wog knapp 40kg. Ich fand ihn im Tierheim sofort sympathisch und die Rasse war für mich von Anfang an Nebensache. Er hatte sein Zuhause verloren, weil sein Besitzer drogenabhängig war und somit als unzuverlässig galt. Francis wurde mein Ein und Alles. Er war ein sehr ausgeglichener Hund.

Mit Leroy zog im Jahr 2013 nicht nur rein äußerlich gesehen ein anderer Hund ein, auch vom Charakter her ist er gänzlich anders. Leroy ist eine kleine sensible Elfe.

In den ganzen Jahren gab es nie einen Tag an dem ich es bereut habe einen Listenhund adoptiert zu haben.

Ganz egal, ob ich nun an Vergangenes mit Francis denke oder an Aktuelles mit Leroy. Es gibt aber eine bestimmte Sorte von Menschen, die ich nie verstehen werde und es sind Situationen, die ich bis zum heutigen Tag nicht nachvollziehen kann. Es sind Menschen, die Hunde wie meinen Leroy aufgrund seines Aussehens in eine Schublade stecken. Dabei kann Leroy sich so nett und freundlich geben wie er will. Es gibt Leute, die sind so voller VOR-URTEILE, dass sie diese Freundlichkeit nicht sehen wollen. Ich hatte die Situation erst letztens. Da hat sich jemand geweigert wegen Leroys Rassezugehörigkeit in unseren Empfangsbereich unserer Firma einzutreten.

So traurig das bereits ist. Es geht ja immer noch krasser! Es bleibt nicht bloß beim Schubladendenken. Oftmals sind es genau diese Personen, die derart manipuliert sind, dass sie Angst haben vor den so genannten Kampfhunden und es gleichzeitig lustig finden, wenn ein nach Hundegesetz nicht gefährlicher Rassehund sie knurrt und anbellt. Das habe ich selber schon erlebt. Diese Menschen lachen herzhaft und sie ignorieren sogar das Verhalten dieses Hundes. Und an dieser Stelle frage ich mich. Was läuft hier falsch? Kann man allen Ernstes denken, dass ein Hund, weil er einer anderen Rasse zugehört potentiell nicht gefährlich ist? Ich meine, ein Hund, der so reagiert benötigt Hilfe und vor allem die Unterstützung seines Besitzers.

Ohne jetzt verallgemeinern zu wollen, doch in der Vielzahl sind das Hunde, die schlicht und einfach mit der Situation überfordert sind und an dessen Stelle der Besitzer vorher aktiv werden sollte, damit der Hund sich nicht verantwortlich fühlt und nach vorne geht.

Das ist doch irre! Die in der Mehrzahl sehr gut erzogenen Listenhunde werden vorverurteilt und über andere „nicht unter das Gesetz fallende Hunde“, die sich nicht neutral verhalten, knurren oder bellen, wird gelacht.

Liebe Leute, die auch uns Hundehalter von Listenhunden vorverurteilen in dem ihr so über unsere Hunde redet, denkt mal über folgendes nach: Wir haben ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt, einen Sachkundenachweis abgelegt, mit unserem Hund einen mehrstündigen Wesenstest absolviert, und ihr meint, wir hätten keine Vorzeigehunde!

Eines ist mir auch noch einmal wichtig klar zu stellen. Ich rede nun nicht von nachvollziehbarer Angst. Wenn Menschen schon einmal von einem Hund gebissen wurden. Ich muss an dieser Stelle sogar ganz deutlich sagen, dass in der Vielzahl genau diese Menschen sich einfacher therapieren lassen als solche, die total verbohrt sind.

Wie muss ein Mensch gestrickt sein, um so dummes Zeug zu glauben, dass ganze Hunderassen bösartig und unberechenbar sind? Hat das mit Engstirnigkeit zu tun oder ist Dummheit?

Eines kann man getrost sagen. So manche Gemeinde verdient ganz ordentlich an diesen Hunderassen und wenn sie am Märchen vom bösen Kampfhund festhält…

Was habt ihr denn schon so erlebt? Erzählt uns doch davon.

Osterwichteln: Wunschzettel der Hunde

Die liebe Heidi hat uns wieder ein tolles Titelbild zur Verfügung gestellt.

Die genauen Informationen zu dieser Aktion findet ihr hier.

Paul ist ein Neuzugang der Pitzifamilie und wünscht sich als Allergiker Pferdefleisch ohne Zusätze, getrocknete Pferdelunge, Pferdemägen, Pferdesehnen oder Chewies Pferdefleischstreifen.


 

Ich wünsche mir ein Stofftier für Hunde, ein Kong Safestix, Dörrfleisch oder Ochsenziemer, sagt Bailey.

Ich hätte gerne ein dickes Spieltau, Schweineohren oder Schweineohrmuscheln, meint Bolek.

 

Darf ich mir auch etwas wünschen, fragt Bömmel. Ein großer Kong Safestix wäre toll oder ein Stofftier für Hunde. Entenstreifen von Rinti, Dörrfleisch, Hühnerbrust von Rinti oder Nassfutter Rinti Sensibel.

 


Ich freue mich über einen Wubba Kong, Ochsenziemer oder Kaninchenstreifen von Rinti, sagte Eumel.

 

 

Ich hätte gerne ein kleines Stofftier für Hunde, Lammpansen oder Lammlunge, meint Fibi.

 

 

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Ich wünsche mir ein Stofftier für Hunde, Ochsenziemer, Ohrmuscheln, Straußenfleisch oder Nassfutter Wilderness von Rinti, hat uns Mogli verraten.

 

 

 

Wuff, und ich hätte gerne ein Kuscheltier für Hunde, Kaninchenohren, Lammpansen, Lammlunge oder Nassfutter Wilderness von Real Nature sagt Peterle.

 

 

Mjam, ich hätte gerne Straußensehnen, Dörrfleisch, Hirschpansen oder Pferdelunge, schmatzt uns Ratze ins Ohr.

 


Ein großer gefüllter Büffelhautknochen, Kaninchenohren oder Entenstreifen von Rinti sind meine Wünsche – neben einem „für immer Zuhause“, flüstert uns Schimanski zu.

 

 

Hey Leute, ich wünsche mir einen Ball von Kong, Kaninchenohren oder Lammlunge, sagt Stina.

 

Ich freue mich über einen mittelgroßen Kong, Entenstreifen von Rinti, Schweinenasen oder Dokas Hundesnacks Hühnerbrust mit Süßkartoffel, Ananas, Karotte oder Apfel, meint Teddy.

 

 

Mit einem Ball von Kong, Pferdelunge, Dörrfleisch oder Hirschpansen kannst du mir eine Freude bereiten, sagt Watzel.

 

 

Ich hätte so gerne getrocknetes Fleisch von Pferd oder Huhn, kaufestes Spielzeug / Kong oder Nassfutter vom Pferd ohne Getreide, sagt Ron.

 

Ich wünsche mir zum üben Trainingsleckerlies, Rinderohren, einen Wubba Kong
oder auch festes Spielzeug, sagt Neuzugang Joschi.

Osterwichteln für die Hunde vom TS Pitbull, Stafford & Co e.V.

Liebe Hundekumpels, Frauchen und Herrchen, sowie alle, die es lieben, anderen eine Freude zu bereiten. Unser Weihnachtswichteln war ein voller Erfolg und daher möchten wir Pitbull, Stafford und Co e.V. auch zu Ostern unterstützen mit geschenkten Leckerchen und Spielzeug. Mag der Eine oder Andere von euch vielleicht denken, dass es übertrieben ist nun auch schon zu Ostern zu wichteln, aber es ist nun mal Realität, dass viele der Hunde, die Weihnachten bewichtelt wurden, noch immer sehnsüchtig auf ihre eigene Familie warten und Essen sowie Spielzeug wird auch ständig benötigt. Wir wollen daher die noch unvermittelten Pitzikinder in unsere kleine Wichtelrunde aufnehmen und natürlich darf auch sonst jeder mitmachen, der gerne wichtelt.

Weiß jemand von euch nicht was Wichteln ist? Wichteln ist ein meist vorweihnachtlicher Brauch. Dabei wird durch zufällige Auswahl für jeden Teilnehmer ein anderer Teilnehmer bestimmt, von dem er dann beschenkt wird.

Zu den Formalitäten:
Damit möglichst viele mitmachen, haben wir uns für zwei Optionen entschieden:

a) Ihr könnt euch für folgende Option entscheiden, bei der euch lediglich das zu beschenkende Pitzikind und sein Wunschzettel zugelost wird. Entscheidet ihr euch für diese Version, benötigen wir keine weiteren Daten von euch. Dann erhaltet ihr von uns am 07.04.2017 den Hund genannt, den ihr bewichtelt. Logischerweise erhaltet ihr dann selbst kein Geschenk. Eure Adresse und weitere Angaben benötigen wir dann nicht von euch.

b) Ihr entscheidet euch für die zweite Version des Wichtelns und das funktioniert so: Ihr sendet uns alle Daten von euch und ihr erhaltet nicht nur den Wunschzettel eines euch zugelosten Pitzikindes, sondern ihr nehmt zusätzlich selbst am Wichteln teil. Euch wird unter den Teilnehmern ein Wichtelpartner zugelost, den ihr beschenkt und der euch beschenkt. In unserer Email am 07.04.2017 nennen wir euch dann die Wünsche eures Wichtelpartners (Hund und Halter). Das andere Geschenk versendet ihr dann zum festgelegten Datum an den Verein Pit Staff in Köln.

Die Informationen, die wir von euch benötigen sind dann folgende:

  • Euren Namen und den Namen eures Hundes
  • wenn ihr mögt Eure Facebook-Seite
  • Adresse & Land (bitte die Information, ob ihr auch außerhalb Deutschland versendet)
  • Dinge, die ihr mögt (2- als auch 4-Beiner)
  • Dinge, die ihr nicht mögt/vertragt, mögliche Allergien (auch für beide)
  • Rasse oder Mix des Hundes (= Größe/Gewicht)

Wichtige Zusatzinformationen:

  • Ausschließlich euer Wichtelpartner erhält eure Adresse
  • Der Preis des Geschenkes sollte etwa 10€ betragen
  • Eure verbindliche Anmeldung sendet ihr bitte an leroyundmelody@web.de oder via Facebook Mail auf der leroyundmelody Seite
  • Beginn Anmeldung 17.03.2017 – Ende Anmeldung 04.04.2017
  • Bekanntgabe der Wichtelpartner 07.04.2017
  • Versand der Geschenke zwischen 10. und 11.04.2017
  • Bitte seid so fair und nehmt nur teil, wenn ihr in diesem Zeitraum auch teilnehmen könnt und Zeit dazu habt.

Wir bedanken uns vorab bei allen Teilnehmern und freuen uns schon riesig auf das Wichteln.
Eure Leroy und Melody

Liebster-Award: leroyundmelody.de sind dabei!

Ein wenig irritiert hat Frauchen schon geschaut als unsere Seite von Sandra vom Blog runners-dog wie aus dem Nichts heraus für den Liebster-Award nominiert wurde. Aber ich glaube das lag daran, dass sie zum Einen nicht damit gerechnet hatte und zum Anderen als Bloggerneuling noch nichts von diesem Award gehört hatte. Wer von euch Frauchen schon kennt, der weiß, die fackelt nicht lange und liest sich einfach schlau.

Nun wissen wir, dass der Liebster-Award eine Möglichkeit ist den Bekanntheitsgrad von neuen Blogs zu erhöhen. Der nominierte Blogger nominiert andere Blogs, die ihm gut gefallen und die er auch gerne anderen empfehlen möchte. Der nominierte Blog/ger beantwortet hierzu ihm gestellte zehn Fragen. Somit sollen die Leser etwas mehr über den Blog/ger erfahren.

Folgende Fragen hat uns Sandra von runners-dog.de gestellt:
1. Wie bist Du auf den Namen Deines Hundes gekommen?
Leroy hieß tatsächlich schon so als wir ihn im Tierheim Berlin von Xenia vorgestellt bekommen haben und da er sowieso ein unsicherer Hund ist, kam es für mich überhaupt nicht in Frage den Namen in irgendeiner Weise zu ändern.
Melody bekam von ihrer Pflegefamilie vom Verein Pitbull, Stafford und Co e.V. in Köln ihren Namen und wer Melody einmal etwas intensiver kennen gelernt hat, dem wird auch schnell klar aus welchem Grund sie genau so heißt. Getreu einem Urhund ist sie eine sehr sprachgewaltige Hündin, die nicht nur vieles lauthals kommentiert, sondern auch mal brummend und knurrend ihr Stück Rinderkopfhaut durch den Garten wirft. Ich werde demnächst mal ein Video davon machen.

2.Welche Eigenschaft liebst Du an Deinem Hund am meisten und welche bringt Dich zur Verzweiflung?
Leroy kann mich unheimlich gut spiegeln. Damit meine ich, dass er so sensibel ist, dass er mir täglich zeigt wie gut oder schlecht ich drauf bin. Ich brauche nur innerlich zu kochen, da fängt er an zu hecheln. Bin ich mit beiden Hunden unterwegs und uns kommen andere Hundehalter entgegen und mich nervt irgendetwas an dem mir entgegen kommenden Menschen, beispielsweise wie er mit seinem Hund umgeht, so schaffe ich es meistens nicht ohne Gekeife an diesem vorbei zu kommen. Das kann ganz schön nerven, aber auch eine unheimlich große Chance für einen selber sein!
Melody ist ein Gute-Laune-Hund. Sie ist immer gut drauf und bringt mich zum lachen. Das liebe ich an ihr. Ihre Eigenschaft ein Führhund zu sein, hat mich in ihrer Pubertät zur Verzweiflung getrieben. Damals habe ich versucht sie per Leckerchen zu führen, wie es häufig in Hundeschulen üblich ist. Dann nahm sie das Leckerchen, aber unser grundsätzliches Problem war nicht gelöst. Ich muss ihr gegenüber souverän sein, damit sie mich ernst nimmt. Linda von der HundeTeamSchule hat mir da einiges klar gemacht. Mittlerweile empfinde es als unheimlich toll wie souverän Melody ist und wie besonders klar in ihrem Ausdruck. Sie hat mir bereits in ganz jungen Jahren von etwa 1,5 gezeigt wie sie voller Ruhe anderen Hunden zeigt wie sie sich zu benehmen haben, wenn diese beispielsweise zu hektisch oder aufdringlich sind. Sie zeigt dann einfach Präsenz und keift nicht herum. Abschließend kann ich nur nochmal verdeutlichen, dass meine beiden Hunde meine Lehrmeister sind.

3. Treibst Du Sport mit Deinem Hund und wenn Ja, welchen?
Mit Leroy bin ich regelmäßig, als Melody noch nicht da war, joggen gewesen. Als ich dann zwei Hunde hatte musste ich dann erst einmal etwas kürzer treten, da Melody ja noch sehr jung war als ich sie adoptierte. Mittlerweile kann ich mit beiden per Canicross-Gürtel laufen gehen bzw. wir sind ein so tolles Team, dass beide Hunde ohne Leine laufen wo es uns möglich ist.

4. Aus aktuellem Bloggerparade Anlass: Darf Dein Hund mit ins Bett?
Anfangs waren beide Hunde nicht bei mir im Bett. Damit begonnen habe ich auch erst als zwei Hunde da waren. Lustigerweise hat mich auch erst jemand, dem ich die Angst vor Hunden genommen habe, darauf gebracht, dass ich sie doch beide ins Bett nehmen könnte. Ist ja schön kuschelig mit ihnen.

5. Wie lange bloggst Du schon?
Im Juni 2017 ist es ein Jahr.

6. Wie verbringst Du Silvester mit Deinem Hund? Ist er auch so ängstlich wie Zoe?
Sylvester bleibe ich immer bei meinen Tieren. Leroy nehme ich auf dem Boden sitzend immer zwischen meine Beine. Das beruhigt ihn. Hunde, die sich sehr hineinsteigern verlieren sich selbst und daher halte ich ihn fest. Ich zünde auch keine Raketen. Das ist nur eine unnütze Geldausgabe und erschreckt nur viele Tiere, verschmutzt die Umwelt und ist auch nicht so gut für die eigene Gesundheit!

7. Was war Dein schönster Urlaub mit Hund?
Ich war weder mit Leroy, noch mit beiden zusammen, schon im Urlaub. Aber ich würde gerne mal mit ihnen ans Meer fahren. Dort wo wir endlos laufen und die Seele baumeln lassen können. Und natürlich müssen Listenhunde dort herzlich willkommen sein, sonst ist das nicht mein Urlaubsziel!

8. Welches Lied (vom Text her) passt am besten zu Deinem Hund?
Wow, gute Frage. Zu Leroy passt vermutlich so ein Text wie „Everything I Do – I Do it for you“ von meinem Lieblingssänger Bryan Adams. Er klebt an mir wie eine dritte Arschbacke und versucht mir immer zu gefallen und bei mir zu sein. Melody würde ich bei Pink einordnen. Rebellisch und außerordentlich straight.

9. Nenne 3 Dinge die Du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest!
Einsame Insel ist nicht wirklich meins und da du nach drei Dingen fragst, nenne ich keine Personen. Aber mein Homöopathie Set wäre sicherlich dabei, mein Laptop und ein Solarladegerät.

10. Wie würdest Du in einem Cartoon aussehen (Aussehen + Eigenschaften)?
Vermutlich eine Mischung Pipi Langstrumpf und Ronja die Räubertochter. Ich mag starke Frauen und generell Menschen, die um ihre Stärken wissen und auch einsetzen, jedoch nicht zum Nachteil anderer. Außerdem finde ich es toll, wenn man Dinge versucht, die aussichtslos scheinen. Meistens klappt es dann doch, denn oft steht man sich doch nur selbst im Weg!

Nochmal herzlichen Dank für die Nominierung, Sandra. Ich dachte zwar zunächst, was soll das denn sein, aber nun kenne ich diese Aktion und sie hat mir viel Freude bereitet und sie ist ja auch sehr sinnvoll! Gerade für neue Blogs ist es eine Chance vielleicht sogar bekannter zu werden! Bei der Recherche zu diesem Award bin ich jedoch auch drauf gestoßen, dass es Blogger gibt, die diesen Award ungern annehmen wollen, was ich persönlich jedoch nicht nachvollziehen kann. Man darf diesen Award nur nicht als langweiligen Kettenbrief ansehen 😉 .

Gerne nominiere ich wiederum folgende Blogs.Viel Spaß dabei!
jackiandrubyinlove von Sarah
retromops-welt von Victoria
baileyundich von Suna
pitbullgirlblog von Jessica

Liebe Nominierten, das sind eure Fragen:

  1. Woher nimmst du die Ideen für deine Artikel?
  2. Ist dir beim Bloggen der Erfolg oder Spaß wichtiger?
  3. Wie lange bloggst du bereits?
  4. Welche Interessen verfolgst du mit deinem Blog?
  5. Wie machst du auf deinen Blog aufmerksam?
  6. Was ist für dich dein wünschenswertes Ziel im Hinblick auf deinen Blog?
  7. Würdest du einen Artikel verfassen, von dem du bereits im Vorfeld wüsstest, dass dieser ein enorm hohes Zündstoffpotential hat?
  8. Lässt du dich eher von deinen Interessen und Themen leiten oder schaust du was deine Follower interessiert und passt dich an?
  9. Beschreibe dich in drei Sätzen.
  10. Hast du ein Lebensmotto und wenn ja, welches?

Nachfolgend noch ein kurzer Leitfaden für euch:

  • Bedanke dich bei deinem dich nominierenden Blogger und verlinke seinen Blog in deinem Beitrag.
  • Beantworte die an dich gestellten Fragen.
  • Nominiere Blogger für den Liebster-Award.
  • Schreibe diesen Leitfaden auch in deinem Beitrag, damit die anderen wissen was zu tun ist.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Überlege dir zehn Fragen für deine Nominierten

Ich bin ja selten sprachlos

Ich bin ja selten sprachlos, aber heute war so ein Tag an dem ich es war. Was war passiert? Ich war mit Leroy und Melody auf dem Rückweg von unserem Morgenspaziergang und wir gingen an der Promenade entlang zum Büro. Ein normal breiter Weg von vielleicht 3 Metern. Seitlich von uns das Geländer, welches als Trennung oder Absicherung zum entlang fließenden Bachlauf fungiert. 500 Meter entfernt kommt uns von vorne eine Familie entgegen. Ein etwa 3jähriges Kind auf so einem pedallosem Rad und dessen Eltern mit Kinderwagen sollte das Kind unterwegs schlapp machen. So weit so gut.

Als mitdenkender verantwortungsbewusster Hundehalter schaue ich mir die Situation an und sortiere meine Hunde derweil so, dass sie möglichst auf der den Menschen abgewandten Seite laufen. Das klappt auch einwandfrei, erst mal, denn die Eltern entscheiden sich zu folgender Lösung. Der Grund ist mir nach wie vor schleierhaft.

Kurz bevor wir sie erreicht haben, entfernen sie sich – ihr werdet es nicht für möglich halten – vom Kind. Diese drei Personen kommen uns also nun wie folgt entgegen: Das Kind auf dem Laufrad fährt nun alleine auf der Seite des Bachlaufes. Die Eltern haben sich spontan mit dem Kinderwagen für die andere Seite entschieden. Eltern und Kind trennen nun also 1,5m. Ein großes Hin und Her hätte nun meine Hunde aufgescheucht und so bin dann mit Leroy und Melody zwischen Kind und Eltern hindurch gelaufen.

Das sind dann die Momente in denen ich mich auf der einen Seite frage, ob ich manches zu eng sehe. Das ist doch wieder einmal ein Beispiel dafür, dass sich manche Menschen viel weniger Gedanken machen als ich es selber tue. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch das Thema Verantwortung meinen Hunden gegenüber, aber doch auch von den Eltern zum Kind! Oder ist das was uns unterscheidet einfach nur die Wahrnehmung?

Von dem Typ Hundehalter „nach mir die Sinnflut“ gibt es ja einige. Habe ich erst letztens wieder erlebt. Vielleicht war es auch eher der Hundehalter Typ „Handtasche“. Leroy, Melody und ich waren im Wald spazieren. Meine beiden liefen an der Leine. Schließlich sollen sie auch alles können. Mit und ohne Leine bei mir zu laufen im Wald gehört halt auch dazu.

Auf dem Parallelweg zu unserem sehe ich zwei Frauen in Sportoutfit. Alles schön pink und modisch. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht sehe sind die beiden Hunde, die sie mitführen. Da beide Hunde so gut hören, natürlich unangeleint. Ich verkneife mir eine nähere Ausführung dazu. Auf jeden Fall führen beide Wege dann zusammen und an dieser Stelle und in diesem Moment sehe ich auch beide Hunde. Es sind zwei französische Bulldoggen.

Das ist zwar nun auch ein bisschen voreingenommen, aber im Grunde fällt mir aus meinem Umkreis so spontan keine französische Bulldogge ein, die so richtig auf Krawall gebürstet ist. Die meisten Bulldoggen, die ich kenne, sind vermutlich auch aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen eher behäbiger, zumindest ruhig. Aber diese französische Bulldogge war so richtig krawallig. Sie schaute uns an, machte sich steif, knurrte und startete zum Angriff, um dabei auch ihre hündische Begleitung, die zweite französische Bulldogge, mitzureißen.

Wie reagiert man als Hundehalter in so einem Moment?
Das Problem selber lösen natürlich und nicht warten bis sich der eigene Hund verantwortlich fühlt!

Also habe ich mich mit meinen ganzen 1,60m aufrecht vor meine Hunde gestellt und habe beiden Franzosen körpersprachlich deutlich zu verstehen gegeben „Stopp, und nicht weiter!“. Der eine kleine Anführer war noch so frech, stoppte und versuchte seitlich hinter uns zu kommen. Der andere Hund ließ sofort ab.

Zu diesem Zeitpunkt war dann auch endlich eine der Damen aufgewacht und versuchte, nachdem sie meine beiden Hunde doch noch erblickt hatte, mit hektischen Bewegungen und in leicht gebückter Haltung ihren Hund von meinen zu verscheuchen. Dabei, und das war echt die Krönung rief sie immer wieder „Angel, Angel“. Wir hatten da noch so zwei Meter Abstand voneinander.

Wie sollte es auch anders sein, hörte das kleine Teufelchen nicht.

Da sich die Halterin eh schon in die Hose gemacht hatte und ich vermutete, dass es mir zu viel Energie abverlangen würde, sie zu belehren, schnappte ich mir einfach nur meine Hunde und ging mit ihnen meines Weges. Meine Hunde hatte ich davon überzeugt, dass sie die Sache nicht hatten klären müssen und ich hatte sie uns vom Pelz gehalten. Melody kommentierte es lediglich mit einem riesigen Rückenkamm und leisem grummeln.

Ich frage euch. Woran mag es liegen? Ist es die Wahrnehmung? Hat es mit Verantwortungsbewusstsein zu tun, welches man als Mensch mehr oder weniger ausgeprägt hat?

Was denkt ihr denn so?

Wir freuen uns auf euren Kommentar.