Über das Ruhebedürfnis von Hunden, Stress und die Folgen

Die Idee einen Artikel über das Ruhebedürfnis von Hunden zu schreiben ist entstanden, da mich im Zusammenhang mit Leroys Kreuzbandriss mehrere Personen unabhängig von einander angesprochen haben, ob Leroy und Melody mir nun nicht die Bude auseinander nehmen würden. Diese Frage ist berechtigt, denn wenn es um das Wohlergehen des besten Freundes des Menschen geht, wird auf die Frage was der Hund denn am meisten benötigt, oft geantwortet, dass er körperlich ausgelastet sein muss. Das müsste für uns ja jetzt bedeuten, dass meine Hunde nun unendlich leiden und für mich müsste es die Hölle auf Erden sein. Für alle, deren Hunde bisher von einem Kreuzbandriss verschont geblieben sind, möchte ich kurz erläutern, dass, … Weiterlesen

[miDoggy Blogparade] Hund und Job

  Hund und Job? Und ob! Glücklicherweise kann ich als Selbstständige den Vorteil genießen Leroy und Melody mit ins Büro nehmen zu können. Es ist eine unheimliche Bereicherung für uns alle und die Hunde sind kaum noch weg zu denken. Ein Leben ohne Hund oder ein Job ohne meine Hunde? Heute für mich undenkbar. Job ohne Hund? Es gab eine Zeit kurz nach meinem Abitur, da hatte ich noch vor eine medizinische Karriere einzuschlagen. Aber es war mir nicht möglich sofort einen Platz bei uns an der Universität zu bekommen und auch die Alternative Graphik Design konnte ich nicht sofort realisieren, so dass ich zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau machte in unserer Firma. Im Nachhinein … Weiterlesen

Angepöbelt

Glücklicherweise wurde ich in den letzten 16 Jahren Hundehaltung weder mit meinem Staffordshire Terrier Mischling, noch mit meiner Rotnase, je körperlich angepöbelt. Je nachdem wie man sich als Mensch jedoch an einem Tag fühlt, so können auch schon vermeintliche Gesten, jemand wechselt die Straßenseite, oder Blicke negativ empfunden werden und einen emotional verletzten. Blicke sagen mehr als tausend Worte Blicke sagen mehr als tausend Worte, heißt es in einem Sprichwort so schön. An manchen Tagen ist man einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden und dann läuft der ganze Tag einfach Kacke und man latscht von einem Kackhaufen in den anderen. Muss ihr Hund keinen Maulkorb tragen ist die Frage, die mich in den Zeiten meines … Weiterlesen

Lieben was ist – Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können Byron Katie

Ich habe euch vor einiger Zeit das Buch zu The Work von Byron Katie vorgestellt und euch gesagt, dass ich euch noch einmal ausführlicher darüber berichten werde. Das möchte ich nun tun. Diejenigen, die meinen vorherigen Artikel nicht gelesen haben, können das gerne hier nachholen. Ich habe festgestellt, dass meine Hunde dann am besten mit mir kooperieren, wenn ich ausgeglichen bin. Wie schaffe ich das?! Sicherlich fragt ihr euch wieso mich genau das Buch interessiert. Das Buch kennen zu lernen war eigentlich reiner Zufall. Meine Hündin Melody war in der Pubertät und ich bemerkte wie es in mir kribbelte. Es lief einfach nicht so wie ich es wollte und ich war genervt von mir selbst, da … Weiterlesen

Leroy das Sensibelchen alias die Elfe

Aus Leroys Vorstellung wisst ihr bereits, dass für ihn die Zeit im Tierheim Berlin ziemlich hart war. Er hatte zwar in seiner Verhaltenstherapeutin Xenia eine große Stütze gefunden, aber sie konnte auch nicht für ihn die anderen Hunde, die auch ihre Hilfe brauchten aufgeben. Er fand durch die Verlegung auf die Krankenstation zwar etwas Ruhe, aber natürlich war auch das nichts im Vergleich zu einem sicheren Zuhause. Schon zu Tierheimzeiten bekam er daher aufgrund seiner großen Sensibilität den Spitznamen „die Elfe“. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ihn so eine Tierpflegerin im Tierheim nannte als es darum ging ihm sein Geschirr anzulegen für die Fahrt in sein neues Zuhause. Leroy hatte … Weiterlesen

Sylvester: mit Ruhe durch die Nacht

Der 29. Dezember: leider ist es so, dass nun schon einige Mitmenschen damit beginnen Sylvesterböller zu zünden. Spätestens jetzt ist es also an der Zeit einige Dinge zu beherzigen und sich zu überlegen wie wir unsere Hunde durch diese Zeit begleiten. Natürlich, und das möchte ich zu aller erst erwähnen, ist es völlig kontraproduktiv sich selber nun verrückt zu machen, da wir davon ausgehen können, dass diese negative Energie unserem Hund nicht gut tun wird. Unsere Hunde sind sehr sensibel in der Wahrnehmung unserer Stimmung, so dass sie merken, wenn wir sie bemitleiden. Mitleid bringt dich daher keinen Schritt weiter, Mitgefühl jedoch schon. Ich erkläre dir gerne den Unterschied. Wenn du beide Wörter einmal geteilt anschaust, wirst du erkennen was … Weiterlesen

Weihnachten – oh du fröhliche Geschenkezeit

Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Ich habe dieses Jahr schon früh beschlossen, dass ich nicht viel Geld für Geschenke ausgeben werde. Genau genommen, stinkt mir der maßlose Konsum. In meinem engsten Umkreis gibt es Menschen, die viel Geld ausgeben, um ihren Liebsten eine Freude zu bereiten. Ich habe noch nie verstanden weshalb ein teures Geschenk mit mehr Freude in Verbindung gebracht wird. Mein ehemaliger Lateinlehrer hat es mal so schön auf den Punkt gebracht: Worüber würdet ihr euch mehr freuen, fragte er uns. Von irgendeinem Jungen eine Rose geschenkt zu bekommen oder von genau dem Jungen, den ihr liebt, ein Gänseblümchen? Es ist jedem selbst überlassen und ich hüte mich auch davor … Weiterlesen

Wenn ein Hund ein ganzes Leben verändert

Kennt ihr das auch? Ihr habt einen Hund in eure Familie aufgenommen und kommt irgendwann an einen Punkt, an dem ihr realisiert, dass es nicht mehr weiter geht „so wie ihr arbeitet“? Es ist zum verrückt werden, denn als Melody zu mir einzog stand ich nach mehreren Monaten genau an diesem Punkt. Klaro,  waren wir ein tolles Team, doch ich bemerkte, dass mir irgendetwas absolut missfiel. Ich spürte, dass ich noch nicht das volle Potenzial unserer Beziehung zueinander ausgeschöpft hatte. Die Pubertät war dann letztendlich die Krönung und ich der Verzweiflung nah. Wir pushten uns gegenseitig zu Höchstformen auf. Dickkopf gegen Dickkopf. Von meiner Stimmung mag ich an dieser Stelle gar nicht reden. Einen Schuldigen fand ich … Weiterlesen