Der Albtraum eines jeden Hundehalters

Es ist wohl einer der Albträume eines jeden Hundehalters, der mir letzten Dienstag widerfahren ist. Der eigene Hund, in meinem Fall Leroy, kommt nach einem Sprint im Freilauf auf einen hinzugelaufen und belastet ein Beinchen nicht mehr. In unserem Fall war es das linke Hinterbein. In der Hoffnung, dass sich im Ballen lediglich ein Dorn befindet, Splitt oder ein Stück Glas von irgendeinem Idioten, der eine Glasflasche zerschlagen hat, habe ich also seine Pfote angehoben und unter diese geschaut. Leider habe ich auch nach mehrmaligem Hinsehen und Fühlen weder etwas sehen noch ertasten können, so dass sich schon einmal das erste ungute Gefühl in meiner Magengrube meldete. Ich kenne sowohl die Anzeichen einer Patella Luxation, denn Leroy … Weiterlesen

[miDoggy Parade] Gassigehen – So findet euer Hund es wieder spannend

Im Monat August geben uns Julia und ihre Hündin Lola von miDoggy das Thema vor “Gassigehen – So findet euer Hund es wieder spannend”. Uns interessiert, ob euer Hund beim Gassigehen lieber sein Ding macht, oder ihr zusammen etwas entdeckt. Was tut ihr, damit euer Hund euch beim Gassigehen spannend findet und was bringt eurer Meinung nach gar nichts? Natürlich können wir etwas zu dieser Thematik sagen, denn wie viele Hundehalter habe auch ich schon Höhen und Tiefen erlebt und diverse Dinge ausprobiert immer mit dem Ziel bestmöglich mit meinen Hunden klar zu kommen. Einfach ist es wahrlich nicht immer, aber meistens liegt es daran, dass wir Menschen dazu neigen uns die Dinge unheimlich kompliziert zu machen. … Weiterlesen

Abschied nehmen

Wenn Ihr mich sucht, dann sucht mich in Euren Herzen. Wenn Ihr mich dort findet, dann lebe ich in Euch weiter. Du bist nicht mehr dort wo Du warst, aber Du bist überall wo wir sind So schön formulierte es Thornton Wilder Heute, am 20. April 2017, ist der vierte Todestag von meinem Opi und zudem nähert sich auch der vierte Todestag meines Hundes Francis. Heute habe ich zufällig einen Aufruf, die so genannte Blogparade, von Team Hundeseele entdeckt. Daher schreibe ich spontan einige Zeilen zum Thema „Abschied nehmen“. Das Jahr 2013 war für mich ein besonders emotional schwieriges Jahr. Erst starb mein Opi im April und im Juni folgte dann auch noch mein … Weiterlesen

Das ist doch irre! Oder irre ich mich?

Es gibt Dinge im Leben, die scheinen im ersten Moment so unwahrscheinlich, dass man sie zunächst gar nicht glauben mag. Mir ist bei der Recherche für diesen Beitrag aufgefallen, dass ich in drei Jahren sage und schreibe bereits 20 Jahre lang eine so genannte Listenhund-Halterin bin. Ich kann das gar nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht und im selben Moment ist es einfach so unfassbar, dass es nach dieser langen Zeit immer noch Leute gibt, die immer noch das Märchen vom bösen Kampfhund glauben. Wie oft habe ich mir in den ganzen Jahren vor der Dummheit einiger Mitmenschen am liebsten an den Kopf gefasst. Wie oft habe ich am Verstand mancher Menschen gezweifelt. Liebe Leute, mal ganz ehrlich, wie … Weiterlesen

Ich bin ja selten sprachlos

Ich bin ja selten sprachlos, aber heute war so ein Tag an dem ich es war. Was war passiert? Ich war mit Leroy und Melody auf dem Rückweg von unserem Morgenspaziergang und wir gingen an der Promenade entlang zum Büro. Ein normal breiter Weg von vielleicht 3 Metern. Seitlich von uns das Geländer, welches als Trennung oder Absicherung zum entlang fließenden Bachlauf fungiert. 500 Meter entfernt kommt uns von vorne eine Familie entgegen. Ein etwa 3jähriges Kind auf so einem pedallosem Rad und dessen Eltern mit Kinderwagen sollte das Kind unterwegs schlapp machen. So weit so gut. Als mitdenkender verantwortungsbewusster Hundehalter schaue ich mir die Situation an und sortiere meine … Weiterlesen

Leroy das Sensibelchen alias die Elfe

Aus Leroys Vorstellung wisst ihr bereits, dass für ihn die Zeit im Tierheim Berlin ziemlich hart war. Er hatte zwar in seiner Verhaltenstherapeutin Xenia eine große Stütze gefunden, aber sie konnte auch nicht für ihn die anderen Hunde, die auch ihre Hilfe brauchten aufgeben. Er fand durch die Verlegung auf die Krankenstation zwar etwas Ruhe, aber natürlich war auch das nichts im Vergleich zu einem sicheren Zuhause. Schon zu Tierheimzeiten bekam er daher aufgrund seiner großen Sensibilität den Spitznamen „die Elfe“. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ihn so eine Tierpflegerin im Tierheim nannte als es darum ging ihm sein Geschirr anzulegen für die Fahrt in sein neues Zuhause. Leroy hatte … Weiterlesen

Sylvester: mit Ruhe durch die Nacht

Der 29. Dezember: leider ist es so, dass nun schon einige Mitmenschen damit beginnen Sylvesterböller zu zünden. Spätestens jetzt ist es also an der Zeit einige Dinge zu beherzigen und sich zu überlegen wie wir unsere Hunde durch diese Zeit begleiten. Natürlich, und das möchte ich zu aller erst erwähnen, ist es völlig kontraproduktiv sich selber nun verrückt zu machen, da wir davon ausgehen können, dass diese negative Energie unserem Hund nicht gut tun wird. Unsere Hunde sind sehr sensibel in der Wahrnehmung unserer Stimmung, so dass sie merken, wenn wir sie bemitleiden. Mitleid bringt dich daher keinen Schritt weiter, Mitgefühl jedoch schon. Ich erkläre dir gerne den Unterschied. Wenn du beide Wörter einmal geteilt anschaust, wirst du erkennen was … Weiterlesen

Melody

Die kleine Melody habe ich im Jahr 2014 auf den Seiten von http://pit-staff.de entdeckt. Immer wieder hatte ich mir diverse Homepages angesehen, da ich schon länger den Wunsch eines Zweithundes hegte. Aufgrund der Tatsache, dass ich jedoch zusammen mit meinen Eltern in einem Haus lebe und wir auch zusammen arbeiten, musste diese Idee auf Zustimmung stoßen. Melody war mir schon eine Weile aufgefallen. In ihrer Beschreibung hieß es, dass sie viel zu früh privat vermittelt worden wäre. Sie hatte keine rosige Welpenzeit erlebt und kam mit 7 Wochen dann völlig verwurmt und mit krummen Beinen auf eine super Pflegestelle vom Verein. Dennoch war es lange Zeit nicht klar, ob sie eingeschläfert werden müsse aufgrund ihrer körperlichen Probleme. Michaela … Weiterlesen

Leroy

Man bekommt nicht den Hund, den man will, sondern den Hund, den man braucht. Cesar Millan Meinen Seelenhund Leroy habe ich zusammen mit meinen Eltern im Jahr 2013 aus dem Tierheim Berlin geholt. Das ich einen Hund aus Berlin holen und adoptieren würde und dafür insgesamt 3 Mal vom Ruhrgebiet aus nach Berlin fahren würde,  war so eigentlich gar nicht geplant. Mein treuer Begleiter der Staffordshire Terrier-Mischling Francis war im Juni 2013 mit 14 Jahren an Altersschwäche verstorben und nach etwa 3 Monaten entwickelt sich der Wunsch eine neue einsame Seele in mein Leben zu lassen. Es war nicht einfach. Zu Anfang hatte ich die Vorstellung von einer Kopie meines verstorbenen Francis. Im Laufe der Suche wurde … Weiterlesen

Über uns

Wer schreibt denn hier so fleißig…?! Wir, das sind Annabelle, Leroy und Melody. Da ich, Annabelle, die schreibwütige Powerfrau von diesem Blog, eine absolute Hundenärrin bin, wundert ihr euch sicherlich nicht, dass meine beiden Musen, nämlich Leroy und Melody, zwei Hunde sind. Ich wurde am 03.08.1981 in Bochum, also im Sternzeichen des Löwen, geboren. Ich war schon von klein auf kreativ und tierverrückt. Ich habe mein Abitur 2001 mit Kunst und Biologie Leistungskurs abgeschlossen und wurde danach an der privaten Kunstakademie in Schwerte angenommen. Ich beschloss dann aber zunächst eine Ausbildung als Industriekauffrau zu machen im elterlichen Betrieb, wo ich aktuell noch arbeite. Ich habe aber nie aufgehört meiner kreativen Ader freien Lauf zu lassen und so male … Weiterlesen